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Tech-Aktien So profitieren Sie von der Smartphone-Revolution

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Qualcomm: Überall drin

Aussichtsreiche TecDax-Unternehmen

Konservative Anleger können von Zulieferern profitieren, deren Produkte nicht allzu stark vom Wohlwollen von Apple abhängen – oder die nicht so einfach durch Konkurrenzprodukte ersetzt werden können.

Beispielsweise von der Aktie des südkalifornischen Chipherstellers Qualcomm, dessen Mobilfunkmodems in jedem iPhone stecken und der zugleich über ein reichhaltiges Patentportfolio an nahezu jedem verkauften Smartphone und Tablet mitkassiert. Seine Anwendungsprozessoren stecken auch in Nokia- und Samsung- Smartphones. Die Aktie hat sich mit dem boomenden Smartphone-Markt in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Der Börsenwert des Unternehmens aus San Diego ist mit 110 Milliarden Dollar nur noch 6 Milliarden Dollar von Halbleitergigant Intel entfernt. Sein Managementteam unter dem Ingenieur Paul Jacobs, Sohn des Firmengründers, gilt als exzellent. Tavis McCourt, Analyst vom Vermögensberater Raymond James, sieht weiter Aufwind und einen Kursanstieg von derzeit 65 auf 73 Dollar.

Nvidia: Bezos nicht überzeugt

Zwar beherrscht Apple mit dem iPad derzeit das Tablet-Geschäft. Doch Wettbewerber wie Google und Amazon wollen das Feld nicht kampflos räumen. Google hat mit seinem Tablet Nexus 7 gekontert, das sich in den USA gut verkauft. Als Zulieferer für den Anwendungsprozessor wurde Grafikchipspezialist Nvidia gewählt. Auch in Microsofts Tablet Surface steckt mit dem Tegra deren Anwendungsprozessor.

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang, der mit dem Verkauf von Grafikprozessoren für herkömmliche Computer groß wurde, muss noch stärker ins Smartphone- und Tablet-Geschäft expandieren. Ursprünglich sollte das mit dem neuen Kindle Fire HD Tablet von Amazon gelingen. Doch dessen Konzernchef Jeff Bezos entschied sich für einen Wettbewerber. Im Silicon Valley wird gemunkelt, dass Mike Rayfield, der das Mobilgeschäft von Nvidia verantwortete, deshalb zurückgetreten ist.

Texas Instruments: Klassiker

Von dem Nvidia-Fehltritt kann wiederum Texas Instruments (TI) profitieren, dessen Prozessor den Kindle Fire HD befeuert. Bezos ging sogar so weit, die Vorzüge des TI-Prozessors gegenüber dem von Konkurrent Nvidia zu preisen. Doch mit Blackberry-Hersteller Research in Motion und Nokia sind gleich zwei der wichtigsten TI-Kunden angeschlagen. Im Smartphone- und Tablet-Geschäft macht der Konzern wegen hoher Investitionen Verlust.

JP-Morgan-Analyst Christopher Danely hält TI trotzdem für einen der besten Halbleiter-Werte. Deren Signalprozessoren stecken in fast allen elektronischen Geräten, von Taschenrechnern über Unterhaltungselektronik und Maschinen bis hin zu Autos. Dort ist wesentlich weniger Wettbewerb als im Geschäft mit Prozessoren für Tablets und Smartphones, insbesondere seit TI 2011 seinen Wettbewerber National Semiconductor geschluckt hat.

Danley hält es für möglich, dass Texas Instruments die Schlagzeilen um den Kindle-Gewinn nutzt, um seine Chipsparte für Smartphones und Tablets mittelfristig auszugliedern oder zu verkaufen, was auf einen Schlag die Profitabilität des Konzerns verbessern würde.

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