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Technologie-Unternehmen Wirecard-Aktien stürzen nach kritischem Bericht erneut ab

Nach einem kritischen Bericht zur Übernahme durch einen indischen Konkurrenten ist die Aktie des Technologiekonzerns Wirecard auf Talfahrt gegangen. Die Aktien stürzten am Dienstag binnen Minuten um zwölf Prozent ab.

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Wirecard ist einer der international führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Frankfurt/München Wirecard sind nach einem kritischen Bericht zur Übernahme eines indischen Konkurrenten durch den Zahlungsabwickler auf Talfahrt gegangen. Die Aktien drehten am späten Dienstagvormittag ins Minus, verloren binnen Minuten knapp zwölf Prozent und erholten sich dann rasch wieder.

Die Southern Investigative Reporting Foundation behauptete auf ihrer Website, bei einem Indien-Deal im Jahr 2015 sei ein Großteil der Kaufsumme nicht beim Verkäufer angekommen. Wirecard wies die Vorwürfe zurück. „Die Darstellung ist falsch und entbehrt jeglicher Substanz“, so eine Sprecherin.

Die Aktien des deutschen Zahlungsabwicklers waren in der Vergangenheit wiederholt abgestürzt, nachdem Vorwürfe gegen das Unternehmen laut geworden waren. Teilweise wurden Wirecard anonym im Internet dubiose Machenschaften vorgeworfen. Wirecard wies diese stets zurück.

Die Anschuldigungen gegen das Unternehmen erhärteten sich nicht. Allerdings schaltete die Finanzaufsicht Bafin die Staatsanwaltschaft ein, die wegen des Verdachts der Marktmanipulation gegen mehrere Verdächtige außerhalb des Unternehmens ermittelt.

Bei Wirecard profitieren einzelne Investoren von fallenden Aktienkursen. Bei den sogenannten Leerverkäufen werden geliehene Aktien verkauft und nach einem Kursrückgang billiger zurückgekauft.

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