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Topix, Nikkei & Co Anleger in Fernost sorgen sich weiter um Handelsstreit

An den asiatischen Märkten bleiben die Sorgen über die Unsicherheit im internationalen Handel bestehen. Die wichtigsten Indizes starten wenig bewegt in den Juli.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP

Tokio Die asiatischen Aktienmärkte sind zurückhaltend in den Juli gestartet. Händler erklärten das mit der Sorge, dass die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Produkte aus Ländern wie China viele Anleger verunsicherten.

„Das Schlüsselrisiko für den Markt besteht nicht darin, dass Trump tatsächlich seine Handelsbedrohungen umsetzt, sondern vielmehr, dass eine lang andauernde Phase der Unsicherheit im Handel die wirtschaftliche Aktivität belastet“, schrieben die Analysten von JPMorgan am Montag.

Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte außerhalb Japans legte 0,1 Prozent zu. Der Index der Börse Shanghai büßte um 0,7 Prozent ein, in Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,1 Prozent auf 22.287 Punkte.

Der Yen verlor leicht, ein Dollar kostete 111,04 Yen. Der Euro gab angesichts der Verunsicherung über den Streit zwischen CDU und CSU in der Flüchtlingsfrage um 0,24 Prozent auf 1,1660 Dollar nach. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9917 Franken je Dollar und 1,1563 Franken je Euro gehandelt.

China will seinen Markt nach den Worten von Handelsminister Zhong Shan stärker öffnen. Sein Land werde sich jeder Form von Protektionismus entgegenstellen, schrieb Zhong in einem am Montag veröffentlichten Beitrag für die staatliche Tageszeitung „People's Daily“. Die wirtschaftliche Globalisierung sei unumkehrbar.

Die Volksrepublik lockert bestimmte Beschränkungen für ausländische Investoren unter anderem im Bankensektor, in der Auto- und der Schwerindustrie. Dazu veröffentlichte die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission vorige Woche eine verkleinerte Liste von Wirtschaftszweigen, in denen internationale Investitionen begrenzt oder ganz verboten sind.

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