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Topix, Nikkei und Co. Asiens Anleger fürchten Konjunkturabschwung

In Tokio tendierte das Börsenbarometer Nikkei 0,2 Prozent tiefer bei 20.560 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,1 Prozent.

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Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: Reuters

Frankfurt, Tokio Anhaltende Ängste vor einem weltweiten Wirtschaftsabschwung haben am Donnerstag die asiatischen Aktienmärkte gedrückt. Börsianer verwiesen zudem auf den teilweisen Regierungsstillstand in den USA und ungewisse Aussichten im Handelsstreit zwischen den USA und China.

In Tokio tendierte das Börsenbarometer Nikkei 0,2 Prozent tiefer bei 20.560 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,1 Prozent.

Schlechte Nachrichten kamen auch von der Konjunktur des Landes: Japans Industrie hat zu Jahresbeginn deutlich an Fahrt verloren. Das zeigt der am Donnerstag veröffentlichte Markit/Nikkei-Einkaufsmanagerindex für die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Demnach kam das Wachstum der japanischen Industrie im Januar zum Erliegen.

Das Barometer sank exakt auf die Marke von 50 Punkten. Werte darüber signalisieren eine expandierende Geschäftstätigkeit. Im Dezember hatte der Index noch bei 52,6 Zählern gelegen. Zum Jahresstart gab es insbesondere einen Einbruch bei den Exportaufträgen, die so stark zurückgingen wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Außerdem fuhren die Unternehmen ihre Produktion zurück.

Gegen den Trend legten in Japan Aktien von Chipzulieferern wie Advantest und Tokyo Electron zu. Der US-Halbleiterproduzent Texas Instruments hatte die Gewinnerwartungen der Wall Street übertroffen.

An den Devisenmärkten in Fernost notierte der Euro etwas fester mit 1,1388 Dollar. Zur japanischen Währung sank die US-Devise um 0,1 Prozent auf 109,52 Yen.

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