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Topix, Nikkei & Co Politische Unsicherheit in Italien belastet Asien-Börsen

Italien steuert auf Neuwahlen zu und sorgt damit für Verunsicherung an den asiatischen Märkten. Größter Verlierer war Apple-Zulieferer Japan Display.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP

Tokio Die politische Unsicherheit in Italien hat am Dienstag die Börse in Japan belastet. Auch der Euro blieb im fernöstlichen Devisenhandel unter Druck. Die Gemeinschaftswährung verharrte kaum verändert bei 1,1629 Dollar.

Italien steuert auf Neuwahlen zu. Hauptthema im nächsten Wahlkampf dürfte die Rolle des Landes in der Europäischen Union und dem Euro werden. Investoren befürchten, dass die Wahl de facto ein Referendum über den Verbleib in der Währungsunion werden könnte.

In Tokio notierte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gegen Mittag ein Prozent niedriger bei 22.245 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,8 Prozent auf 1756 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gabe 0,4 Prozent nach.

Größter Verlierer war Japan Display. Die Aktie des auf LCD-Bildschirme spezialisierten Smartphone-Zulieferers brach zeitweise um mehr als 20 Prozent ein. Grund war ein Bericht der „Electronic Times“ aus Südkorea. Demnach soll Apple beschlossen haben soll, sämtliche neuen iPhone-Modelle des kommenden Jahres mit OLED-Bildschirmen auszustatten.

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