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Topix, Nikkei und Co. US-Notenbank zieht Tokioter Börsen ins Plus

Die Fed signalisiert eine Pause bei ihren Zinsanhebungen. Dies verleiht der Tokioter Börse Auftrieb. Dennoch herrscht Sorge wegen des starken Yens.

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Börsenvideofenster in Tokio. Quelle: Reuters

Tokio Im Sog der Fed-Ankündigung eines langsameren Tempos in der Zinspolitik hat sich die Tokioter Börse am Donnerstag von den Verlusten der Vortage erholt. Der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte legte im Vormittagshandel 0,8 Prozent auf 20.727 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,9 Prozent auf 1564 Zähler.

Unterstützung erhielten die Aktienmärkte wie zuvor bereits in den USA auch in Fernost von der US-Notenbank. Die Federal Reserve will es nach dem Zinsfeuerwerk im vorigen Jahr 2019 ruhiger angehen lassen und signalisiert eine Pause bei ihren Zinsanhebungen. Händler verwiesen aber darauf, dass am Markt weiter Sorge wegen des starken Yen bestehe. Deshalb sei das Kursplus in Tokio auch geringer ausgefallen als an der Wall Street.

Unterdessen hat sich die schlechte Stimmung in der chinesischen Industrie im Januar nur wenig gebessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg von 49,4 nur auf 49,5 Punkte, wie das Statistikamt am Donnerstag in Peking berichtete. Im Dezember war dieser wichtige Frühindikator für die Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft erstmals seit zwei Jahren unter die kritische Schwelle von 50 Punkten gefallen. Unter der Grenze ist von einer Kontraktion der industriellen Tätigkeiten auszugehen, darüber von einer Expansion.

Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA, anderer Unsicherheiten und einer wachsenden Konsum- und Investitionszurückhaltung hatte sich das Wirtschaftswachstum in China im vierten Quartal des vergangenen Jahres schon auf 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verlangsamt. So war die chinesische Wirtschaft im ganzen Jahr 2018 mit 6,6 Prozent nur noch so langsam gewachsen wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr.

Der Dollar-Index fiel um 0,1 Prozent auf ein Dreiwochentief von 95,26. Der Euro notierte im fernöstlichen Handel zum Dollar behauptet bei 1,1504 Dollar. Der Dollar verlor zum Yen um 0,2 Prozent und notierte bei 109,88 Yen.

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