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Trotz Preissturz Internationale Energieagentur begrüßt steigende Ölproduktion

Während die Opec wegen der abstürzenden Ölpreise Förderkürzungen diskutiert, begrüßt die Internationale Energieagentur den Anstieg der Ölvorräte.

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Erdölproduzierenden Ländern wie Saudi-Arabien ist die steigende Ölforderung ein Dorn im Auge. Quelle: dpa

Paris Die Internationale Energieagentur IEA begrüßt die zuletzt deutlich gestiegene Ölproduktion großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Den daraus resultierenden Anstieg der Rohölvorräte sieht die Agentur nicht als Bedrohung, sondern als eine „Form der Absicherung“ gegen wirtschaftliche Risiken, wie es in dem am Mittwoch in Paris veröffentlichten Monatsbericht heißt.

Sollte das derzeitige Produktionsniveau beibehalten werden, rechnet die IEA mit weiter steigenden Ölvorräten im kommenden halben Jahr.

Im Gegensatz zur Position der IEA sind die steigenden Lagerbestände aber zunehmend ein Dorn im Auge großer Produzentenländer wie Saudi-Arabien. Die deutlich ausgeweitete Erdölförderung hat die Preise stark belastet. Der Preis für Nordseeöl der Marke Brent ist seit Anfang Oktober um 25 Prozent eingebrochen, seit Anfang dieser Woche waren es in der Spitze fast zehn Prozent.

Der Preissturz hat das Ölkartell Opec und mit ihm verbündete Förderländer bereits auf den Plan gerufen und Forderungen nach Produktionskürzungen laut werden lassen. Die Talfahrt am Rohölmarkt hat das bisher nicht stoppen können.

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