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Übernahme durch Warren Buffett FBI geht Insiderverdacht bei Heinz Ketchup nach

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Wer steckt hinter dem Schweizer Konto?

Die SEC hegt den Verdacht, dass die Besitzer des Kontos durch einen Tipp Wind von der anstehenden Heinz-Übernahme bekommen hatten. Das Problem bei den Ermittlungen nach dem möglichen Leck ist, dass es zahlreiche Mitwisser bei der größten Übernahme in der Lebensmittel-Branche gab: beteiligte Anwälte und Banker, das Management von Heinz und die Seite der Käufer. Sie werden sich nun Fragen der Börsenaufseher gefallen lassen müssen.

Wie Berkshire groß wurde

Sollte sich der Verdacht des Insiderhandels erhärten, wäre das für Warren Buffett ein Schlag. Der 82-jährige Chef und Hauptaktionär der Investmentholding Berkshire Hathaway legt besonderen Wert auf saubere Geschäfte. Schon vor zwei Jahren trennte er sich wegen zweifelhafter Aktienkäufe von seinem wichtigen Manager und möglichen Nachfolger David Sokol.

Bereits am späten Donnerstag hatten erste Spekulationen über verdächtige Optionsgeschäfte sowie ein Eingreifen der SEC die Runde gemacht. „Irreguläre oder hochgradig auffällige Optionsgeschäfte vor einer Fusion oder Übernahme sind ein ernstes Warnsignal, dass Anleger möglicherweise unlauter mittels geheimer Informationen gehandelt haben“, sagte SEC-Ermittler Daniel Hawke.

Börse



Der Name von Buffetts Partnerfirma 3G Capital fiel bereits in einem anderem Fall von möglichem Insiderhandel im vergangenen Jahr. Dieses Mal ging es um die Übernahme der Fastfood-Kette Burger King im Jahr 2010. Die Börsenaufsicht SEC ließ vergangenen September das Vermögen eines Bankers einfrieren, weil sie verbotenen Handel witterte. Der Insidertipp soll dabei von einem Geschäftspartner von 3G gekommen sein. Gegen den Finanzinvestor selbst wurden keine Vorwürfe erhoben.

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