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Update zum krisenfesten Portfolio Die Panik weicht – ein bisschen

Im Vergleich zu den letzten Abwärtsbewegungen war der Freitag ein guter Handelstag. Quelle: X01095

Die Aktienmärkte schwanken nicht mehr ganz so stark wie noch vor einer Woche. Das WiWo-Depot tendiert in diesem Umfeld seitwärts.

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Für den deutschen Aktienindex Dax war der Freitag ein guter Handelstag; gemessen an den jüngsten, heftigen Abwärtsbewegungen sogar ein sehr guter. Um gut drei Prozent notiert der Index kurz vor Handelsende auf Xetra im Plus. Gerade Aktien, die es im Ausverkauf besonders schwer erwischt hat, locken wieder Käufer an: Versicherer Allianz, Gesundheitskonzern Fresenius, Industrieurgsestein Siemens und Baustoffhersteller Heidelbergcement gewannen im Dax allesamt zweistellig oder zumindest fast zweistellig hinzu. Gleichzeitig gingen die Schwankungen an der Börse leicht zurück. „Gefühlt ist die Panik nicht mehr so groß wie vor ein paar Tagen“, kommentiert ein Aktienhändler.

Globale Aktienindizes indes konnten von der zaghaften Erholung weniger stark profitieren. Sowohl der Dow Jones in den USA als auch der Weltaktienindex MSCI World gaben im Handelsverlauf ihre Gewinne großteils ab; ein Trend, den auch das von der WirtschaftsWoche vor einer Woche vorgestellte Aktiendepot für die Corona-Krise nachvollzog. Es notiert gegenüber Vortagesschluss nahezu unverändert. Dass sich heftig abgestrafte Werte, wie im Dax, erholen und dafür umgekehrt die stabileren Werte der vergangenen Tage aktuell eher ausgekehrt werden, lässt sich auch im Depot nachverfolgen.

Was lief gut?

So gewannen die Aktien der Wohnimmobilienanbieter Vonovia und LEG deutlich hinzu. Beide verfügen über stabiles Geschäft; durch die massiven Unterstützungsmaßnahmen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Coronakrise werden zudem die Zinsen lange extrem niedrig bleiben. Gut für die Konzerne, die sich günstiger refinanzieren können und außerdem einen wichtigen Treiber der Immobilienpreishausse auf lange Sicht in Takt wissen. Auch die stark gefallenen Versicherer gaben – siehe Allianz – ein Comeback an der Börse. Davon profitierte auch der US-Krankenversicherer UnitedHealth.

Was lief schlecht?

Wie am Vortag verloren vor allem Titel, die sich im Abverkauf bisher wacker geschlagen hatten. Dazu zählt der Musikstreamingdienst Spotify ebenso wie Biotechnologiekonzern Gilead. Die Amerikaner bekamen zwar von der amerikanischen Arzneimittelbehörde am Donnerstag die Zulassung eines Medikaments gegen Hepatitis C bei Kindern. Die Nachricht aber, auf die alle warten, kam bisher nicht: Zur Erforschung des Gilead-Medikaments Remdesivir gegen das Coronavirus gibt es keinen neuen Stand. Die Aktie gab Freitag fünf Prozent nach.

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    Wie geht es nächste Woche weiter?

    Der erste Schock an den Märkten ist überstanden; dass die Volatilität leicht zurückgeht ein gutes Zeichen. Es ist aber zu befürchten, dass mit den weiter stark steigenden Zahlen an Infizierten in Europa und den USA auch die Zahl der Toten vorerst weiter deutlich steigen wird. Dies könnte an den Börsen eine neue, aber weniger starke, Verkaufswelle auslösen. Nachhaltig erholen dürften sich die Märkte erst, wenn die Pandemie so weit eingedämmt ist, dass das Wachstum von Neuinfizierten und Toten sich merklich verlangsamt. Noch ist das nicht geschafft. Das grundsätzlich defensiv und krisenfest ausgerichtete Depot bleibt deswegen unverändert.

    Name
    ISIN

    Bestand
    in Stück

    Einstandskurs
    in Euro

    aktueller Kurs
    in Euro

    Differenz
    in Prozent

    Bestand
    in Euro

    Draegerwerk
    DE0005550636

    29

    51,20

    69,40

    35,5%

    2.012,60

    Euronext
    NL0006294274

    22

    68,00

    59,05

    -13,2%

    1.299,10

    Gilead Sciences
    US3755581036

    24

    63,50

    71,01

    11,8%

    1.704,24

    LEG Immobilien
    DE000LEG1110

    15

    97,46

    87,87

    -9,8%

    1.318,05

    Nasdaq Inc.
    US6311031081

    18

    83,68

    81,84

    -2,2%

    1.473,12

    Sanofi
    FR0000120578

    20

    76,58

    74,71

    -2,4%

    1.494,20

    Spotify
    LU1778762911

    14

    110,00

    116,15

    5,6%

    1.626,10

    Swiss Prime Site
    CH0008038389

    17

    91,55

    87,90

    -4,0%

    1.494,30

    Take Two
    US8740541094

    15

    99,42

    98,00

    -1,4%

    1.470,00

    Teamviewer
    DE000A2YN900

    56

    27,00

    30,73

    13,8%

    1.720,88

    UnitedHealth
    US91324P1021

    6

    232,65

    213,80

    -8,1%

    1.282,80

    Vonovia
    DE000A1ML7J1

    34

    43,99

    42,50

    -3,4%

    1.445,00

    Summe

    18.340,39

    Veränderung seit Einstand in Euro

    344,64

    Veränderung seit Einstand in Prozent

    1,9%

    zum Vergleich: MSCI World (Euro)

    -2,3%

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