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US-Autobauer Chrylser drängt an die Börse

Der italienische Autobauer Fiat will für seine US-Tochter Chrysler noch in diesem Jahr einen Antrag auf Börsennotierung stellen.

Die größten Börsengänge weltweit
Telekom Quelle: dapd
Platz 10Japans Telekommunikations-Riese Nippon Tel ging bereits 1987 an die Börse und nahm 15,3 Milliarden Dollar ein. 1999 wurde der Konzern umstrukturiert und ging in der NTT Communications Corp auf. Im Bild NTT-Präsident Masanobu Suzuki. Quelle: AP
General Motors Quelle: dpa
Facebook Quelle: dpa
Platz 7Der italienische Energieversorger Enel SpA beschäftigt über 58.000 Mitarbeiter. Bei seinem Börsengang im Jahr 1999 konnte der Konzern 16,5 Milliarden Dollar einsammeln. Quelle: REUTERS
Platz 6Ein Blick auf den AIA-Turm in Hong Kong. Die asiatische Sparte des US-Versicherers AIG nahm bei seinem Börsengang im Oktober 2010 17,8 Milliarden Dollar ein. Quelle: REUTERS
visa Quelle: dapd

Ein Börsengang des US-Autobauers Chrysler rückt näher. Der italienische Pkw-Hersteller Fiat will nach eigenen Angaben vom Dienstag noch in diesem Jahr für die US-Tochter Chrysler einen Antrag auf Börsennotierung stellen. Fiat wolle die notwendigen Dokumente im November bei der Börsenaufsicht SEC einreichen, sagte Finanzchef Richard Palmer.

Fiat hält 58,5 Prozent an Chrysler. Die restlichen 41,5 Prozent sind in Händen des US-Gewerkschaftsfonds Veba, der die Krankenkassen-Kosten der Chrysler-Rentner trägt. Diesen Anteil will Fiat auch noch übernehmen.

Der kriselnde Autobauer Fiat profitiert von seiner starken US-Tochter. Nur dank des guten Geschäfts bei Chrysler steigerte der Konzern seinen Gewinn im zweiten Quartal auf 435 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte der Wert noch bei 239 Millionen Euro gelegen, wie das Unternehmen mitteilte.

Fiat allein machte jedoch wie im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 247 Millionen Euro. Die Italiener leiden besonders unter der Absatzkrise in Europa. Die meisten Autos verkauft die Fiat-Gruppe nach wie vor in Nordamerika. Der Umsatz des Konzerns stieg um vier Prozent auf 22,3 Milliarden Euro.

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