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US-Börse Der Dow Jones erlebt einen Rekordhoch

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Die Notenbanken versprechen weitere Geldgeschenke

Fünf für die Ewigkeit
BASF Quelle: dpa
China Mobile Quelle: REUTERS
Coca-Cola Quelle: dapd
Altria Quelle: AP
Royal Dutch Shell Quelle: dpa

Anleger stützten ihre Spekulationen unter anderem auf Aussagen der Vize-Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen. Sie hatte am Montag betont, dass eine Fortsetzung der aggressiven Anleihe-Käufe notwendig sei, weil die US-Konjunktur weiterhin schwächele. Der designierte Chef der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, gilt ebenfalls als Verfechter einer ultra-lockeren Geldpolitik zur Ankurbelung der Konjunktur. Angesichts der drohenden Rezession in Großbritannien gehen Börsianer zudem davon aus, dass die Bank von England nach ihrer Ratssitzung am Donnerstag neue Anleihe-Käufe ankündigen wird. Am gleichen Tag erläutert die Europäische Zentralbank ihren weiteren Kurs in der Geld- und Zinspolitik. Dass die Anleger auch das durch die Geldschwemme steigende Risiko einer höheren Inflation kalt ließ, war am Goldpreis ablesbar. Das Edelmetall verteuert sich zunächst um bis 0,8 Prozent, am späten Nachmittag lag der Preis aber nahezu unverändert bei 1574 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

Zu den größten Gewinnern zählten europaweit die Finanzwerte, die üblicherweise stark auf Bewegungen des Gesamtmarktes reagieren. Der Index für die Banken der Euro-Zone gewann 2,6 Prozent.

Mit einem Plus von 5,8 Prozent auf 17,99 Euro schlossen die Aktien der Deutschen Post als Dax-Spitzenreiter. "Das Management hat geliefert, was es für das Jahr 2012 versprochen hat", fasste DZ-Bank-Analyst Robert Czerwensky das Ergebnis des Bonner Konzerns zusammen. Die Prognose für den operativen Gewinn 2013 liege im Rahmen der Analystenerwartungen. Die Post hat für 2012 einen Gewinnsprung verbucht und für das laufende Jahr ein weiteres Plus prognostiziert.

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