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US-Finanzinvestor Bain will Toshiba-Chipsparte an Börse bringen

Innerhalb von drei Jahren soll Toshibas Chipstarte an der Tokioter Börse notieren. Eigentümer Bain Capital will damit das Investment versilbern. Der Streit mit Konkurrent Western Digital ist immer noch nicht beigelegt.

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Yuji Sugimoto, der das Japan-Geschäft der Beteiligungsgesellschaft leitet, stellte die Pläne am Donnerstag vor. Quelle: AP

Tokio Der US-Finanzinvestor Bain Capital will die für 18 Milliarden Dollar gekaufte Toshiba-Chipsparte binnen drei Jahren an die Tokioter Börse bringen. Damit solle das Investment versilbert werden, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Donnerstag mit. Zudem hoffe man, den Streit mit dem US-Festplattenspezialisten Western Digital bald beizulegen, der nach der Niederlage in dem monatelangen Bieterrennen vor Gericht gezogen ist.

Toshiba hatte Ende September den Verkauf an das von Bain geführte Konsortium besiegelt, dem auch Apple und der südkoreanische Chip-Konzern SK Hynix angehören. Der japanische Elektronikkonzern will sich mit den Einnahmen nach der Insolvenz seiner amerikanischen AKW-Tochter Westinghouse sanieren und einen Zwangsabschied von der Börse verhindern. Der Verkauf der Chipsparte soll im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2017/18 abgeschlossen werden.

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