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Voltabox Batteriesystem-Anbieter gelingt Börsengang

Günstige Wachstumsaussichten und ein Trendthema reizen die Anleger und machen die Aktie des Batteriesystem-Anbieters Voltabox beliebt. Das Papier am oberen Rand der Preisspanne soll am Freitag erstmals gehandelt werden.

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Großer Erfolg noch vor Handelsstart: Bevor die Aktie des Batteriesystem-Anbieters Voltabox am Freitag erstmals in Frankfurt gehandelt wird, war die Nachfrage groß. Quelle: dpa

Frankfurt Der Börsengang des Batteriesystem-Anbieters Voltabox bringt 152 Millionen Euro ein. Die Aktien wurden mit 24 Euro am oberen Ende der Preisspanne zugeteilt, wie die Tochter des Autozulieferers Paragon am Dienstag mitteilte. Inklusive der Platzierungsreserve werden 6,33 Millionen Aktien bei Anlegern untergebracht. Mit knapp 140 Millionen Euro fließt der Großteil der Erlöse Voltabox selbst zu. Die Aktien sollen am Freitag erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt werden.

Voltabox stellt für elektrisch betriebene Busse, Gabelstapler und andere Industriefahrzeuge Batteriesysteme her. Das Unternehmen lockte die Anleger mit dem Trendthema E-Mobilität und dem schnellen Wachstum. Zum Platzierungspreis seien zehn Mal mehr Aktien nachgefragt worden als angeboten wurden, erklärte Voltabox.

Anleger hoffen offenbar auf eine ähnlich furiose Entwicklung wie beim Maschinenbauer Aumann, der die Investoren mit dem Boom von Elektromotoren köderte. Die Aktien haben ihren Wert seit dem Börsendebüt im März mehr als verdoppelt und kosten inzwischen 88 Euro.

Die 2011 gegründete Voltabox beschäftigt an den Produktionsstandorten im ostwestfälischen Delbrück und im texanischen Austin insgesamt rund 90 Mitarbeiter. Das Unternehmen sitzt auf gut gefüllten Auftragsbüchern und will 2019 einen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro erreichen. Im vergangenen Jahr waren es gerade einmal 14,5 Millionen. Das Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen in den Ausbau des Geschäfts und für die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens verwenden.

Nach dem Börsengang liegt der Streubesitz von Voltabox bei 40 Prozent. Paragon will langfristig die Mehrheit behalten.

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