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Währung Pfund Sterling steigt nach Zweijahrestief wieder an

Das Wirtschaftswachstum in Großbritannien ermuntert Anleger zum Einstieg in das Pfund Sterling. Kursbestimmend für das Pfund bleibt aber der Brexit.

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Der Wettbewerb um das Amt des Premierministers ist eine Belastung für die britische Währung. Quelle: dpa

Frankfurt Ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum in Großbritannien ermuntert einige Anleger zum Einstieg in das Pfund Sterling. Die Währung verteuert sich auf 1,2477 von zuvor 1,2465 Dollar. Damit notiert das Pfund aber immer noch auf dem Niveau vom Frühjahr 2017. Dem Nationalen Statistikbüro zufolge wuchs die britische Industrieproduktion im Mai zum Vormonat um 0,3 Prozent. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet.

Der kursbestimmende Faktor für das Pfund bleibe aber der Brexit, sagte Commerzbank-Analystin Esther Reichelt. Zwar werde das Ergebnis des Zweikampfs zwischen Außenminister Jeremy Hunt und seinem Vorgänger Boris Johnson um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May erst in zwei Wochen bekanntgegeben. „Doch der Markt hat sich längst auf 'BoJo' und damit ein gestiegenes No-Deal-Brexitrisiko eingestellt.“ Ein chaotischer EU-Ausstieg Großbritanniens spiegele sich aber noch nicht angemessen im Pfund-Kurs wider.

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