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Wall Street Anleger sind wieder in Kauflaune – Aktien der Chiphersteller zählen zu Favoriten

Zu den Gewinnern zählt die Aktie des Sporartikel-Herstellers Nike mit einem Kursplus von fast neun Prozent. Die Marke ist offenbar so stark wie noch nie.

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Die jüngste Erholung sei getragen worden von Berichten, wonach die Omikron-Variante des Coronavirus zwar ansteckender sei, aber zu weniger Krankenhaus-Aufenthalten und Todesfällen führe. Quelle: Reuters

Ermuntert von starken Firmenbilanzen kehren Anleger an die Wall Street zurück. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um jeweils ein knappes Prozent.

Das sei aber lediglich eine Reaktion auf die Kursverluste vom Wochenauftakt und kein Start einer neuen Rally, sagte Aktienhändler Dennis Dick vom Brokerhaus Bright Trading. „Es gibt einfach zu viele Sorgen.“ Eine davon ist die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus, zu deren Bekämpfung zahlreiche Staaten ihre Pandemie-Restriktionen wieder verschärfen. Die Beschränkungen würden aber sicher nicht den gleichen Umfang erreichen wie die Lockdowns der vergangenen Monate, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade.

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Nike mit einem Kursplus von fast neun Prozent, nachdem der Sportartikel-Hersteller überraschend starke Quartalsergebnisse vorgelegt hatte. Der Quartalsgewinn lag mit 83 Cents pro Aktie 20 Cents über den Schätzungen. „Die Ergebnisse illustrieren, dass die Marke so stark ist wie nie“, schrieb Analyst Randal Konik von der Investmentbank Jefferies. Im Windschatten von Nike gewannen die Titel des Rivalen Under Armour 2,4 Prozent.

Die Papiere von Micron legten 9,5 Prozent zu. „Wir und viele Investoren hatten mit einem Quartalsergebnis über Markterwartungen gerechnet“, kommentierte Analyst Karl Ackerman vom Cowen. Dass auch der Ausblick darüber liege, komme dagegen überraschend. Vor diesem Hintergrund rückten andere Chip-Hersteller wie AMD, Broadcom, Nvidia oder Qualcomm bis zu drei Prozent vor.

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    Blick auf weitere Einzelwerte

    Braze: Das cloud-basierte Softwareunternehmen meldete in seinem ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang Mitte November einen geringer als erwarteten Verlust und einen besser als erwarteten Umsatz. Die Aktie stieg um 7,4 Prozent.

    Citrix Systems: Die Aktien stiegen um mehr als 13 Prozent. Denn die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet hatte, dass Elliott Investment Management und Vista Equity Partners ein gemeinsames Übernahmeangebot für den Softwarehersteller erwägen.

    Rite Aid: Die Drogeriekette erwirtschaftete einen Gewinn von 15 Cents pro Aktie, verglichen mit den Erwartungen eines Quartalsverlustes von 32 Cents pro Aktie. Rite Aid kündigte außerdem ein Filialschließungsprogramm an, das zunächst 63 Filialen mit erwarteten jährlichen Einsparungen von etwa 25 Millionen Dollar vorsieht. Die Aktie legte um 14 Prozent zu.

    Moderna: Vorstandschef Stephane Bancel erklärte gegenüber einer Schweizer Zeitung, dass die Arbeit an einem Booster zum Schutz gegen die Covid-19 Omicron-Variante innerhalb weniger Wochen beginnen könnte und. Es seien nur geringfügige Anpassungen erforderlich. Moderna hatte Anfang der Woche erklärt, dass eine Auffrischungsdosis des aktuellen Impfstoffs den Schutz gegen die Omicron-Variante um das 37-fache erhöht. Die Moderna-Aktie ruschte aber um mehr als sechs Prozent ab.

    Nikola: Der Elektrofahrzeughersteller wird eine zivilrechtliche Strafe in Höhe von 125 Millionen Dollar zahlen, um die Vorwürfe der US-Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) auszuräumen, wonach das Unternehmen Investoren betrogen haben soll. Nach Angaben von Nikola sind mit dem Vergleich alle offenen Fragen und Untersuchungen geklärt. Die Aktien des Unternehmens gab ein Prozent nach.

    Solaredge Technologies: Die Aktien des Solaranlagenherstellers stiegen um 5,9 Prozent. Das Analysehaus Cowen hatte das Papier als „Top Pick“ bezeichnet.

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