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Wall Street Firmenbilanzen bescheren US-Börsen keine weiteren Rekorde

Trotz guter Bilanzen bleiben weitere Kurssprünge vorerst aus. Aktien der Trading-App Robinhood fallen kräftig nach enttäuschenden Quartalszahlen.

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An den US-Börsen geht die Party weiter. Quelle: AP

Die Rekordjagd an der Wall Street ist vorerst beendet. Der US-Standardwerteindex Dow Jones bröckelte zur Eröffnung um 0,2 Prozent ab, während der breit gefasste S&P 500 und der technologielastige Nasdaq leicht zulegten. Neue Bestmarken erreichten sie jedoch nicht.

„Die Firmenbilanzen sind sehr ermutigend, die Bewertungen aber bereits hoch“, sagte Anlagestratege Sebastien Galy von der Vermögensverwaltung der Nordea Bank. Außerdem würden Investoren wegen der erwarteten baldigen Drosselung der Wertpapierkäufe durch die US-Notenbank Fed vorsichtiger. „Aber das ist nicht unbedingt schlecht.“

Gefragt waren unter anderem die Aktien der Google-Mutter Alphabet, die sich um rund ein Prozent verteuerten. Der Internet-Konzern hatte dank eines robusten Markts für Online-Werbung und einer anhaltend hohen Nachfrage der Verbraucher einen Rekord-Quartalsgewinn erzielt und die Markterwartungen übertroffen. Nach US-Börsenschluss legen noch Ford und Ebay Quartalszahlen vor.

Blick auf die Einzelwerte

Harley-Davidson: Ein Quartalsergebnis über Markterwartungen beschert Harley-Davidson den größten Kurssprung seit gut fünf Monaten. Die Aktien des Motorrad-Herstellers steigen um fast sieben Prozent.

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    Novavax: Der Antrag auf Zulassung des Coronavirus-Impfstoffs von Novavax in Großbritannien ermuntert Anleger zum Einstieg bei der Pharmafirma. Die Aktien steigen an der Wall Street um mehr als 13 Prozent. Jüngsten Tests zufolge hat das Vakzin eine Effektivität von rund 90 Prozent. In den kommenden Wochen will das Unternehmen die Zulassung auch in Europa und den USA beantragen.

    Texas Instruments: Die Warnung vor einem Umsatz unter Markterwartungen im wichtigen Weihnachtsgeschäft brockt Texas Instruments den größten Kursrutsch seit eineinhalb Jahren ein. Die Aktien des Chip-Herstellers fallen zum Start an der Wall Street um 6,5 Prozent. Der Ausblick des Unternehmens deute darauf hin, dass die Chip-Nachfrage ihren Höhepunkt überschritten hat, schreibt Analyst Brian Colello vom Research-Haus Morningstar.

    Robinhood: Aktien der Trading-App Robinhood fallen nach enttäuschenden Quartalszahlen um mehr als zehn Prozent. Die Plattform hatte Anfang des Jahres durch den Hype um Bitcoin & Co. und spekulative Käufe von Privatanlegern, die sich in Internetforen auf den Kauf oder Verkauf bestimmter Aktien eingeschworen hatten, kräftig zugelegt. Im dritten Quartal ließ das Wachstum im Vergleich zu den Vormonaten aber nach. Mit 35,52 Dollar rutschen die Anteilsscheine unter ihren Ausgabepreis von 38 Dollar von Ende Juli. Anfang August hatten sie noch 85 Dollar gekostet.

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