Wall Street US-Anleger spekulieren auf Entspannung in Ukraine-Krieg

An der Wall Street hebt sich die Stimmung. Die wichtigen Indizes starten im Plus. Die Aussichten auf eine erste Zinserhöhung geben Bankaktien Rückenwind.

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Anleger suchen ihr Heil in „sicheren Häfen“. Quelle: Reuters

An der Wall Street setzen die US-Anleger auf Fortschritte bei den Gesprächen zwischen der Ukraine und Russland. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnet zum Wochenstart knapp ein Prozent im Plus bei 33.187 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 geht ebenfalls leicht fester mit 4220 Zählern in den Handel. Dagegen notiert der Index der Technologiebörse Nasdaq mit minus 0,2 Prozent leicht schwächer bei 12.818 Punkten.

„Die wichtigste Schlagzeile ist, dass sie weiter reden werden“, sagte Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill, mit Blick auf die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland. Im Fokus der Investoren war auch die anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed. Die Aussicht auf die erste Zinserhöhung seit 2018 sorgte für Rückenwind bei Bankaktien. Gefragt waren insbesondere die Titel der Bank of America, die sich rund zwei Prozent verteuerten.

Ins Rampenlicht schoben sich zudem die Aktien des Personaldienstleisters Volt Information Sciences, deren Preis sich auf 5,92 Dollar fast verdoppelte. Vega Consulting, eine Tochter von ACS Solutions, bietet 6,00 Dollar pro Anteilsschein.

Blick auf weitere Einzelwerte

Alibaba, JD.com, Apple: Die Apple Aktien geben rund ein Prozent nach, nachdem der Zulieferer Hon Hai Precision, auch bekannt als Foxconn, den Betrieb im chinesischen Shenzhen wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen eingestellt hatte. Auch an der Wall Street notierte chinesische Technologieaktien brachen ein wie etwa die Titel von Alibaba, die rund sieben Prozent nachgaben, JD.com sinkt um sechs Prozent.

Occidental Petroleum, Chevron: Die Energieaktien wurden bei Morgan Stanley von „overweight“ auf „equal-weight“ herabgestuft. Die Occidental-Aktie fällt um 4,2 Prozent, während Chevron um 2,1 Prozent zurückgeht.

Ford Motor: Ford prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang der US-Verkäufe um zwölf Prozent, wie aus einem Bericht der Automotive News hervorgeht. Der Veröffentlichung zufolge hat Ford in diesem Jahr bisher 100.000 Produktionseinheiten verloren. Trotz dieser Nachricht legt die Ford-Aktie 0,3 Prozent zu.

Berkshire Hathaway: Berkshire drängt auf die Ablehnung von vier Aktionärsanträgen, darunter die Ersetzung von Warren Buffett als Vorsitzender. Außerdem soll Berkshire über seine Pläne zum Umgang mit Klimarisiken berichten. Die Aktie steigt um 1,3 Prozent.

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