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Wall Street US-Gesetz zu Hongkong belastet die Wall Street

Der Dow Jones notierte zur Eröffnung leicht im Minus. Auslöser sind neue Konflikte zwischen den Regierungen in Peking und Washington.

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Corona: Mögliches Rettungspaket aus den USA beflügelt Börse Quelle: AP

Angesichts neuer Verstimmungen zwischen den Regierungen in Peking und Washington gehen einige US-Anleger auf Nummer sicher und machen Kasse. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Mittwoch um jeweils 0,2 Prozent, nachdem sie in den vergangenen Tagen von Rekord zu Rekord geeilt waren.

Auslöser der Verkäufe war die Verabschiedung eines Gesetzes im US-Senat zur Stärkung der Protestbewegung in Hongkong. „China hat klargemacht, dass es keinerlei ausländische Einmischung in Hongkong duldet"“, sagte Rick Meckler, Partner beim Vermögensverwalter Cherry Lane.

Einige Börsianer befürchten, dass die Entscheidung des Senats die Handelsgespräche erschwert oder gar zum Scheitern bringt. Präsident Donald Trump wiederholte seine Drohung mit zusätzlichen Strafzöllen auf chinesische Waren, sollte das geplante Handelsabkommen kippen.

Vor diesem Hintergrund trennen sich Investoren von Werten, deren Geschäft stark vom Handel mit China abhängt. So büßten die Aktien des Baumaschinen-Herstellers Caterpillar, der Chipfirma Intel oder des iPhone-Anbieters Apple bis zu 0,8 Prozent ein.

Lowe's: Die Papiere der Baumarktkette stiegen zur Eröffnung um 5,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 119,75 Dollar. Die operative Marge des dritten Quartals sei mit 8,96 Prozent überraschend hoch ausgefallen, schrieb Analyst Jonathan Matuszewski von der Investmentbank Jefferies. Außerdem peilt die Baumarktkette für 2019 nun einen höheren Gewinn je Aktie an.

Target: Der Einzelhändler blickt optimistischer auf das Gesamtjahr. Target stellte einen Gewinn von 6,25 bis 6,45 statt 5,90 bis 6,20 Dollar je Aktie in Aussicht. Die vorgelegten Zahlen für das dritte Quartal seien durch die Bank überragend, lobte Analyst Charlie O'Shea von der Rating-Agentur Moody's. Target-Titel verteuerten sich um gut zehn Prozent und waren mit 122,20 Dollar ebenfalls so teuer wie noch nie.

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