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Wall Street US-Index S&P 500 steigt auf Rekordhoch – Wall Street schließt mit Gewinnen

Starke Einzelhandelsumsätze drängen die Sorgen über die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in den Hintergrund. Reise- und Touristikwerte fallen dennoch.

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Die jüngste Erholung sei getragen worden von Berichten, wonach die Omikron-Variante des Coronavirus zwar ansteckender sei, aber zu weniger Krankenhaus-Aufenthalten und Todesfällen führe. Quelle: Reuters

Die Wall Street behauptet ihre jüngsten Kursgewinne. Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss rund ein Prozent höher auf 36.302 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 1,4 Prozent auf 15.871 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 1,4 Prozent auf 4791 Punkte zu und markierte damit eine neue Bestmarke.

Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bereite Investoren allerdings Sorgen, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. „Niemand möchte einen weiteren totalen Lockdown sehen, da dieser einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft hätte.“

Vor diesem Hintergrund rückten die Reise- und Touristikwerte ins Rampenlicht. Die Aktien der Fluggesellschaften American Airlines, Delta und United fielen zwischen 0,5 Prozent und 0,8 Prozent. Über das verlängerte Weihnachtswochenende wurden in den USA mehrere Tausend Flüge gestrichen, weil wegen Coronavirus-Infektionen nicht genügen Crews zur Verfügung standen.

Fallender Ölpreis setzt US-Ölfirmen zu

Unter Verkaufsdruck gerieten auch Ölkonzerne wie Exxon und Chevron, deren Papiere sich um rund ein Prozent verbilligten. Sie litten unter dem Preisverfall von Rohöl. Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 2,4 Prozent auf 75,57 Dollar je Barrel (159 Liter). „Geringere Reisetätigkeit ist gleich geringere Wirtschaftsaktivität ist gleich ein geringerer WTI-Preis“, sagte Analyst Jeffrey Halley vom Brokerhaus Oanda.

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    Ebenso litten die in den USA notierten Papiere chinesischer Firmen wie Alibaba, Baidu oder JD.com. Sie verloren bis zu 1,6 Prozent, nachdem die Regierung in Peking die Regeln für Börsengänge im Ausland verschärft hatte.

    Künftig müssen Firmen aus Sektoren, die in China von ausländischen Direktinvestitionen ausgeschlossen sind, eine staatliche Genehmigung für eine Notiz im Ausland einholen. Außerdem dürften ausländische Investoren höchstens 30 Prozent an diesen Firmen halten und keinen Einfluss auf das operative Geschäft ausüben. Betroffen von diesen neuen Regeln sind unter anderem Medienunternehmen wie Verlage oder Online-Nachrichtenportale.

    Blick auf weitere Einzelwerte

    GoDaddy: In der Hoffnung auf frischen Wind bei GoDaddy stiegen Anleger bei der Cloud-Firma ein. Die Aktien verteuerten sich um mehr als acht Prozent. Der aktivistische Investor Starboard sicherte sich für etwa 800 Millionen Dollar 6,5 Prozent der Anteile an GoDaddy.

    Moderna: Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge wächst der Druck auf Moderna, die Kosten des Impfstoffs zu senken und in mehr Ländern verfügbar zu machen. Die Aktie schließt 1,24 Prozent im Minus.

    Tesla: Die Aktien stiegen um mehr als zwei Prozent und setzten ihren Aufwärtstrend fort. Die Titel waren am vergangenen Mittwoch um 7,5 Prozent und am Donnerstag um 5,8 Prozent gestiegen, damit ist der E-Autobauer an der Börse wieder mehr als eine Billion Dollar wert.

    Carnival Cruise: Die Titel der Kreuzfahrt-Anbieter Carnival Cruise, Royal Caribbean und Norwegian gaben zwischen 1,1 und 2,6 Prozent nach. Wegen Corona-Ausbrüchen an Bord mussten in den vergangenen Tagen mindestens drei Kreuzfahrtschiffe in ihre Ausgangshäfen zurückkehren.

    Alibaba, Baidu oder JD.com: Unter Verkaufdruck gerieten auch die in den USA notierten Papiere chinesischer Firmen wie Alibaba, Baidu oder JD.com. Sie verloren bis zu 1,7 Prozent, nachdem die Regierung in Peking die Regeln für Börsengänge im Ausland verschärft hatte. Künftig müssen Firmen aus Sektoren, die in China von ausländischen Direktinvestitionen ausgeschlossen sind, eine staatliche Genehmigung für eine Notiz im Ausland einholen. Außerdem dürften ausländische Investoren höchstens 30 Prozent an diesen Firmen halten und keinen Einfluss auf das operative Geschäft ausüben. Betroffen von diesen neuen Regeln sind unter anderem Medienunternehmen wie Verlage oder Online-Nachrichtenportale.

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