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Wall Street Verluste an der Wall Street – Tech-Werte sind erneut die großen Verlierer

Zu den größten Verlierern in der Technologie-Branche gehörte am heutigen Freitag die Oracle-Aktie mit einem Kursminus von fast sechs Prozent.

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Die jüngste Erholung sei getragen worden von Berichten, wonach die Omikron-Variante des Coronavirus zwar ansteckender sei, aber zu weniger Krankenhaus-Aufenthalten und Todesfällen führe. Quelle: Reuters

Angeführt von Kursverlusten der Technologiewerte gibt die Wall Street nach. Der US-Standardwerteindex Dow Jones und der breit gefasste S&P 500 verloren zur Eröffnung jeweils rund ein Prozent. Der technologielastige Nasdaq büßte bis zu 1,4 Prozent ein.

Nach der ersten Erleichterung, dass die US-Notenbank den Kampf gegen die Inflation aufnimmt, konzentrierten sich Anleger verstärkt darauf, dass die Fed die geldpolitischen Zügel schneller straffen werde als bislang gedacht, sagte Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill.

„Sie realisieren, dass sie ihr Geld in Firmen stecken müssen, die von einem steigenden Zinsumfeld profitieren, also Substanz- und konjunkturabhängige Werte.“ Höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne der wachstumsstarken Technologiefirmen.

Bereits am gestrigen Donnerstag ging der Dow-Jones-Index mit eher klassischen Industriewerten ging unverändert aus dem Handel, während der Technologieindex Nasdaq 2,5 Prozent abrutschte. Denn die Kurse der Technologiewerte gelten als besonders anfällig für steigende Zinsen.

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    Zu den größten Verlierern dieser Branche gehörte am heutigen Freitag Oracle mit einem Kursminus von fast sechs Prozent. Dem „Wall Street Journal“ zufolge will der SAP -Rivale den IT-Dienstleister Cerner für 30 Milliarden Dollar kaufen. Verglichen mit anderen Übernahmen in dem Sektor sei der Preis mehr als fair, sagte Analyst Charles Rhyee vom Vermögensverwalter Cowen. Strategisch sei es ebenfalls sinnvoll.

    Cerner-Titel stiegen um gut 16 Prozent auf ein Rekordhoch von 92,34 Dollar. Das ist der größte Kurssprung seit neun Jahren.

    Blick auf weitere Einzelwerte

    Winnebago: Die Aktie des Produzenten von Freizeitfahrzeugen legte 3,3 Prozent zu, weil das Unternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinn erzielt hatte. Winnebago verdiente 3,51 Dollar pro Aktie, verglichen mit der Konsensschätzung von 2,26 Dollar und einem Umsatz, der ebenfalls über den Prognosen der Analysten lag.

    Fedex: Die Aktien des Zustelldienstes stiegen um 8,8 Prozent, weil die Schätzungen für das jüngste Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis übertroffen wurden. Fedex verdiente 4,83 Dollar pro Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung von 4,28 Dollar. Höhere Versandtarife halfen, die gestiegenen Ausgaben auszugleichen.

    Rivian: Der Hersteller von Elektrofahrzeugen hat im dritten Quartal einen Verlust von 1,23 Milliarden Dollar eingefahren. Dier Kosten für den Produktionsstart des elektrischen Pickup-Trucks war der Grund. Im ersten Quartalsbericht von Rivian seit dem Börsengang betrugen die Einnahmen aus den ersten Verkäufe eine Million Dollar. Die Aktie brach um mehr als elf Prozent ein.

    Novavax: Die Aktien des Arzneimittelherstellers stiegen um knapp vier Prozent. Laut der Financial Times wird die Europäische Arzneimittelagentur den Covid-19-Impfstoff möglicherweise schon nächste Woche für den Notfalleinsatz genehmigen.

    US Steel: Die Aktie des Stahlherstellers gab 4,5 Prozent nach, weil das Unternehmen eine unter den Erwartungen liegende Prognose für das laufende Quartal veröffentlicht hatte. Höhere Ausgaben und ein vorsichtiges Kaufverhalten waren die Gründe, dass die Aktie trotz der verbesserten Stahlpreise nachgab.

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