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Weltwirtschaft Chinas Inflationsbremse: Gefahr für Anleger

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In China steigen weiterhin die Quelle: REUTERS

Dabei stehen in Metropolen im Westen und Norden zwei Drittel der Wohnungen leer. Zu befürchten ist, dass der Häusermarkt zu spät und zu heftig abkühlt. Stahl-, Zement- und Aluminiumindustrie würden dann unter Druck kommen – und danach die Exporte ausländischer Anlagen- und Maschinenbauer. Auch die Banken würden dramatisch unter einer Immobilienkrise leiden, warnt die Weltbank.

Furcht vor harter Landung

Vorerst dürfte Peking seinen straffen Kurs bei der Geld- und Fiskalpolitik beibehalten. Das nährt die Furcht vor einer harten Landung der Wirtschaft. So brach Ende Mai an den Börsen rund um den Globus Nervosität aus, als bekannt wurde, dass der Einkaufsmanagerindex in China auf 52 gesunken war. Werte über 50 signalisieren Expansion. Analysten sagen, eine deutliche Korrektur der chinesischen Wirtschaft habe bereits eingesetzt. Zuletzt sorgten rasch steigende Insolvenzzahlen bei Mittelständlern im Osten Chinas für Schlagzeilen. Schon seit einigen Monaten trennen sich Investoren von China-Aktien. Manche Papiere haben um mehr als 50 Prozent nachgegeben. „Die China-Story verdunkelt sich“, schreibt Philipp Bowring, der seit Jahrzehnten von Hongkong aus das Geschehen auf dem chinesischen Festland beobachtet. Volkswirt Nouriel Roubini prognostiziert, die große Korrektur werde 2013 kommen. Danach könne die Erfolgsstory Chinas weitergehen.

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