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Windkraft Prokon-Anleger verlieren Kapital

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Die Anleger des insolventen Windenergie-Unternehmens Prokon werden rund die Hälfte ihres eingesetzten Kapitals verlieren.

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Werbe-Schilder des Windanlagenfinanzierers Prokon Quelle: dpa

Das geht aus einem der WirtschaftsWoche vorliegenden Schreiben des Prokon-Insolvenzverwalters Dietmar Penzlin an die rund 75.000 Investoren hervor. Diese hatten in den Windkraftanlagenbauer etwa 1,4 Milliarden Euro investiert.

Penzlin will das Unternehmen über ein Insolvenzplanverfahren sanieren. Dazu sollen die Gläubiger im ersten Schritt einem "Teilverzicht im Bereich von 50 Prozent" ihrer Forderung zustimmen, heißt es in dem Schreiben. Anschließend sei die Ausgabe einer börsennotierten "langlaufenden festverzinslichen Anleihe von Prokon" geplant, deren Laufzeit rund 15 Jahre betragen soll.

Insgesamt soll die Anleihe etwa 30 Prozent der offenen Forderungen abdecken. In welcher Form weitere 20 Prozent der Gläubigeransprüche beglichen werden, soll eine Umfrage unter den Gläubigern zeigen. Zur Auswahl stehen eine Barauszahlung, für deren Finanzierung Prokon-Töchter verkauft werden müssten, und eine unternehmerische Beteiligung der Anleger an Prokon, etwa über Genossenschaftsanteile.

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