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Zertifikattipp BASF-Discounts: Chemie, Energie und andere Optionen

Warum die WirtschaftsWoche Discountzertifikate von BASF empfiehlt.

Grafik: Vergleich des BASF-Discounts zum Basiswert

Für mehr als 650.000 Euro haben Top-Manager des Chemieriesen BASF im August Aktien des eigenen Konzerns gekauft. Das sind die größten Transaktionen dieser Art seit mehr als einem Jahr. Offensichtlich sieht man in der Ludwigshafener Führungsetage die Aussichten des eigenen Geschäfts nicht so düster, wie der August-Kursrückgang von einem Drittel vermuten lässt.

Auch wenn die Abschwächung der internationalen Wirtschaft BASF treffen würde, ein Gewinneinbruch ist keineswegs ausgemacht. BASF ist stark in Asien vertreten, hier sind die Wachstumsraten intakt. Die führende Marktposition und die hohe Finanzkraft helfen, eine vorübergehende Durststrecke zu überwinden. Dazu hat BASF mit Wintershall einen Ableger im lukrativen Energiegeschäft (Öl und Gas). Selbst vorsichtig gerechnet, dürfte BASF 2012 auf fünf bis sechs Euro Gewinn je Aktie kommen. Bei Kursen unter 50 Euro birgt die BASF-Aktie in den nächsten Wochen mehr Chancen als Risiken.

Wer auf eine vorübergehende Erholung setzt, kann mit Discountzertifikaten einen Zusatzgewinn machen. Grund ist die Konstruktion dieser Papiere, in denen neben den Kursen der Aktie vor allem die Preise von Optionen eingerechnet werden.

Die Notierung eines Discounts ergibt sich aus Aktie minus Option. Im Kurssturz der vergangenen Wochen waren die Ausschläge heftig, das machte Optionen teuer – und drückte Discounts überdurchschnittlich. Kommt es jetzt zu einer Beruhigung, werden Optionen billiger, und Discounts können mehr einbringen als die Aktie.

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