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Freenet-Chef Vilanek "Mobile Datendienste helfen uns"

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Und wie wird 2010?

Im Januar lagen wir über Plan. Ich gehe aus heutiger Sicht davon aus, dass wir die mit United Internet vereinbarten Ziele im laufenden Jahr erreichen.

Dann bekommt Freenet die vereinbarte Prämie von 6,5 Millionen United-Internet-Aktien?

Die Prämie würde erst 2011 wirksam...

...und würde also bei der Dividende für 2011 helfen?

In der Tat würde sich diese Zahlung im Ergebnis niederschlagen, zum aktuellen Aktienkurs von United Internet bei 11 Euro wären das rund 17 Millionen Euro. Aber einen direkten Zusammenhang zur Höhe einer Dividende sehe ich nicht.

Wie stark senken Sie Kosten?

Bis Ende 2010 wollen wir das gesamte Mobilfunkgeschäft auf ein einheitliches IT-System umstellen. Durch diesen letzten Schritt der Integration werden wir rund 50 Millionen Euro gegenüber dem ursprünglichen Zustand mit drei IT-Systemen sparen.

Dann könnten Sie für 2011 noch mehr ausschütten als 80 Cent bis einen Euro?

Mit der geplanten Dividende für 2010 schlagen wir eine Richtung ein, die wir halten wollen. Wir wollen eine verlässliche und kontinuierliche Dividendenpolitik verfolgen, die nicht von Einmal-Ereignissen abhängig ist.

Durch den Debitel-Kauf war Freenet 2008 mit 1,3 Milliarden Euro verschuldet, dem Sechsfachen des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda). Wie viel ist es jetzt, was ist Ihr Ziel für 2010?

Wir haben die Netto-Verschuldung um circa 40 Prozent gesenkt. Das Ziel ist, den Verschuldungsgrad mittelfristig auf das 1,5-fache Ebitda zu senken, einen genauen Zeitplan hierzu kann ich Ihnen aber noch nicht nennen.

Derzeit liegen die Schulden noch bei mehr als dem Doppelten des um Sondereffekte bereinigten Ebitda. Was ist 2010 wichtiger, Schuldenabbau oder die angekündigte Dividende?

Da müssen wir eine Balance erreichen. Je näher wir den angestrebten Verschuldungsgrad vom 1,5-Fachen des Ebitda kommen, desto leichter fällt uns die Ausschüttung einer höheren Dividende.

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