WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen
Gbureks Geld-Geklimper

Die Schuldenkrise treibt den Goldpreis

Seite 3/3

Die Frage, die sich viele – vor allem auch deutsche – Anleger immer wieder stellen: Warum soll ich etwas kaufen, was keine Zinsen bringt, nur im Safe oder sonst wo herumliegt und neben Abschlägen vom Kauf- zum Verkaufspreis auch noch Gebühren, Versicherungsprämien und schlaflose Nächte kostet, weil mit dem Preisanstieg auch die Angst wächst, er könnte abrupt zu Ende gehen? Dazu kommt von den ewigen Warnern, die den Goldpreis seit Beginn seines Anstiegs für überhöht halten, der Hinweis auf das abrupte Ende der Goldhausse im Januar 1980.

Ebenso könnte man indes fragen, warum auf einmal so viele Bundesbürger Immobilien kaufen, um ihr Geld vor der nahenden Inflation zu retten. Die Antwort auf beide Fragen werden die kommenden Jahre geben. Wobei Gold im Vergleich zu Immobilien den unschätzbaren Vorteil hat, internationale Liquidität zu sein, während Immobilien eher der Kategorie nationale Illiquidität angehören, sofern jemand sie in schlechten Zeiten wieder in Bargeld verwandeln will. Wie auch immer, Tatsache ist doch: Die internationale Schuldenkrise hat mit den USA und mit dem Euro-Raum jetzt auch Länder erwischt, die man bisher als die Grundfesten des internationalen Währungssystems bezeichnen konnte. Solange sie anhält, wofür alles spricht, wird der Goldpreis steigen. So einfach kann manchmal die – zugegeben spekulative - Geldanlage sein.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%