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Geldanlage Deutsche flüchten in Schweizer Franken und Gold

Immer mehr deutsche Privatanleger kaufen Währungen wenig verschuldeter und stark wachsender Volkswirtschaften oder investieren in Gold.

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, verbuchen deutsche Banken seit Jahresanfang zweistellige Zuwächse bei Konten, die in Fremdwährungen geführt werden. Fluchtwährung Nummer eins ist der Schweizer Franken. Bei der Commerzbank-Tochter Comdirect steigerte sich die Anzahl der Konten mit Schweizer Franken seit Jahresbeginn um 46 Prozent.

Das Einlagenvolumen stieg im gleichen Zeitraum um 43 Prozent. Bei SBroker (Sparkassen-Finanzgruppe) wuchs die Kontenanzahl um 19 Prozent, das Einlagenvolumen um 51 Prozent. Die Direktbank der französischen BNP Paribas Cortal Consors meldet einen Zuwachs der Konten um 42 Prozent, die Einlagen erhöhten sich um 63 Prozent.

Ähnliches melden Goldhändler, die den Deutschen Goldmünzen und Kilobarren verschaffen. „Wir sehen jeden Tag auch siebenstellige Einzelorders – das ist neu“, heißt es beim Händler Pro Aurum.

Seit Jahresbeginn, schätzt der Edelmetallhändler, erhöhte sich dessen Kundenzahl um rund 45 Prozent, der Umsatz stieg um 40 Prozent. Ebenfalls gut liefen die Geschäfte bei Westgold: 30 Prozent mehr Kunden sorgten seit Januar nach Firmenangaben geschätzt für 40 bis 50 Prozent mehr Umsatz.

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