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Anlagestrategie Für jeden Geldbeutel die passende Geldanlage

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Tipps für den 40-Jährigen

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Aktien auf lange Sicht top

Nun mögen Kritiker argumentieren, eine Investition nur in Aktien sei riskant. Recht haben sie. Aber ein Student von 25 Jahren hat im Durchschnitt auch noch rund 50 Jahre zu leben. In dieser Zeit wird er seinem Depot noch weiteres Kapital zuführen können, das er dann peu à peu auch in andere Anlageformen investieren kann. Zudem lassen sich die Schwankungen des Aktienmarktes über den Zeitraum von fünf Jahrzehnten vergleichsweise entspannt aussitzen. Denn auch wenn es in den vergangenen Jahren nicht den Anschein hatte und im Einzelfall auch nicht so war – auf lange Sicht und in der Breite ist der Aktienmarkt immer gestiegen. Und zwar deutlicher als alle anderen Anlageklassen. Sogar wenn man die Wertsteigerung, die allein von den Dividendenausschüttungen herrührt, nicht berücksichtigt.

Das sollte der 40-Jährige beachten

Für einen durchschnittlichen 40-jährigen Anleger ist die Ausgangsposition eine andere als für den Studenten, weil bequemere. In der Regel hat er bereits anderthalb bis zwei Jahrzehnte Berufserfahrung, dementsprechend verdient und so auch den einen oder anderen Euro auf die Seite gebracht. Selbst wenn man konservativ mit einem Depot von 20.000 Euro rechnet, ergeben sich für diesen Anleger deutlich mehr Möglichkeiten bei der Geldanlage als für den Studenten. Er kann das Risiko wesentlich besser streuen, da die Gebühren für die dafür notwendigen Transaktionen prozentual nicht so sehr ins Gewicht fallen, seinem ungleich höheren Startkapital sei Dank.

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    Eine größere Streuung als beim Studentendepot ist für diesen Anleger allerdings auch notwendig. Da sein Anlagehorizont im Durchschnitt um 15 Jahre kürzer ist, kann er den Schwankungen des Aktienmarktes nicht ganz so entspannt zusehen; für das Aussitzen dieser Volatilität „fehlen“ ihm eben anderthalb Jahrzehnte. Dementsprechend sollte er auch die Höhe des Aktienanteils in seinem Portfolio nicht so groß wählen wie der Student. Gemäß einer Faustformel, die auf der Rechnung 100 minus Lebensalter gleich Aktienquote beruht, sollte der Aktienanteil im Depot eines 40-Jährigen 60 Prozent nicht überschreiten. Das entspräche einem Kapital von 12.000 Euro. Mit dieser Summe lässt sich gut streuen, sprich das Risiko über mehrere Positionen verteilen.

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