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Gold in Kanada Bei den Goldschürfern im Yukon

Nach wie vor zieht der Yukon in Kanada Goldsucher an. Viele hoffen noch auf das ganz große Geld, manche haben tatsächlich schon ein Vermögen gemacht. Ein Besuch in Bildern.

Wo der Klondike River in den Yukon River fließt, liegt das kleine kanadische Goldgräber-Städtchen Dawson City. Noch heute zieht es jede Menge Schatzsucher an. Mehr über den neuen Goldrausch am Klondike River lesen Sie hier. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
In Dawson City stehen noch immer die alten Holzhäuser im Western-Stil. Die Straßen sind unbefestigt. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Ganz in der Nähe von Dawson City hat Placer Miner Alex Seely einen riesigen Gold-Tagebau ausgehoben. Deutlich erkennbar sind die weißen Quarz-Sedimente, die sich hier am Klondike abgelagert haben. In diesen Sedimenten steckt jede Menge Gold. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Eine Waschtrommel trennt große Steine von goldhaltigem Schlamm, der anschließend durch die sogenannte Sluice Box fließt, in der Kunststoffteppiche das schwere Gold auffangen. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Der Rest des Schlamms fließt in ein Auffangbecken. Da die Placer Minen hier keine Chemikalien einsetzen, hält sich der Schaden für die Umwelt in Grenzen. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Eine mannshoher Dieselmotor soll ab den nächsten Jahr Wasser auf den Berg pumpen, den Seely dann mit einem Hochdruckwasserstrahl abtragen will. Das Wasser nimmt er aus dem Klondike River. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Inzwischen lässt Seely auch den Nachbarhügel für den Abbau vorbereiten. Auch hier lagert jede Menge Gold. Mehr über den neuen Goldrausch am Klondike River lesen Sie hier. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Goldsucher Marcel Dulac fördert in seiner kleinen Mine am oberen Eldorado Creek noch heute massenhaft Nuggets zu Tage. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Mit einem Bagger schaufelt Dulac goldhaltige Sedimente in eine Sluice Box. Darin werden große Steine von kleinen Goldpartikeln und Nuggets getrennt, die sich aufgrund ihres hohen Gewichts in Kunststoffteppichen verfangen. Allerdings verfängt sich hier auch noch viel Schmutz. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Dulac wäscht den bereits vorgefilterten Schlamm weiter aus. Erneut wird der über Teppiche geleitet, sodass sich das Gold verfängt. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Dieses Goldrad trennt feinkörniges Gold vom restlichen wertlosen Sand. Der Sand wird vom Wasser weggespült. Das schwere Gold bleibt in den Rillen liegen und fällt irgendwann durch das Loch in der Mitte in einen Auffangbehälter. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Lediglich schwarzer magnetischer Sand hat ein vergleichbares Gewicht wie das Gold. Er lässt sich aber mit einem Magneten entfernen. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Übrig bleibt dieses feinkörnige Gold, das ungefähr die Größe von Zuckerkristallen besitzt. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Grobkörniges Gold und kleine Nuggets lassen sich gut in der traditionelle Waschpfanne von wertlosen Steinen trennen. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Goldwäscher Dulac mit einer solchen traditionellen Waschpfanne. Die ist heute allerdings aus Kunststoff statt Metall. Ansonsten funktioniert diese Technik wie vor 120 Jahren hier am Eldorado Creek. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Darren Hunter gießt einen Goldbarren. Er betreibt eine von drei Goldgießereien in Dawson City. Etwa die Hälfte des pro Jahr geschürften Edelmetalls landet am Ende bei ihm. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Hunter legt den glühend heißen Barren in ein Wasserbad, um ihn abzukühlen. Nach ein paar Minuten kann man ihn ohne Probleme anfassen. Dieser hier hat einen Wert von fast 70000 Euro. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Geologe Peter Tallman blickt in den alten Kamin von Anton Stander, den wohl erfolgreichsten Goldschürfer im großen Goldrausch. Stander baute von seinem Vermögen ein Luxushotel in Seattle. Das aber verlor er bei der Scheidung an seine Frau, die er hier am Klondike kennen gelernt hatte. Er starb später verarmt. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Geologe Tallman in seinem Büro am Rande von Dawson City. Hier lagern aktuelle Proben. Die helfen ihm, jene Orte zu finden, an denen es sich lohnt, nach Gold zu bohren. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Solche kleinen Goldkrümel hat Tallmans Team mit einem einfachen Metalldetektor in der Gegend gefunden. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
An dieser Bohrstelle am Lone-Star-Gebirgskamm sucht Geologe Peter Tallman nach der Quelle des Goldes, dass Schürfer seit 120 Jahren aus den Bächen und Flüssen der Region holen. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Geologe Tallman inspiziert mit einem staatlichen Geologen vom Yukon Geological Survey die Bohrstelle an der Lone-Star-Gebirgskette. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Bohrarbeiter legen ein neues Bohrgestänge ein. Tallman lässt hier vor allem diagonal bohren, um verschiedene Gesteinsarten zu erwischen. So will er auch Gold finden, das nicht in den Quarzadern steckt. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
An diesen freigelegten Felsen hat Tallman Sägeproben herausgeschnitten. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Dies ist ein alter Stollen, den Goldsucher wohl Anfang des 20. Jahrhunderts in den Boden getrieben haben. Er deutet darauf hin, dass hier noch Gold zu finden ist. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Das Bohrkernlager von Geologe Tallman und denen, die schon vor ihm nach der Quelle am Klondike gesucht haben. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
Hinter dem Tal, in dem der Klondike River fließt, liegt Seelys Gold-Tagebau. Dahinter wiederum erstreckt sich bis zum Horizont der Claim von Goldsucher Tallman. Die Hügel waren irgendwann mal mehrere Tausend Meter hohe Berge. Mehr über den neuen Goldrausch am Klondike River lesen Sie hier. Quelle: Thomas Stölzel für WirtschaftsWoche
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