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Art Report Die gefragtesten Künstler der Welt

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Mai-Thu Perret - Projektion auf der Teekanne

John Baldessari Quelle: dpa

Tapetenentwürfe, Keramiken, Malereien im Stile des Konstruktivismus – und eine überdimensionale, begehbare Teekanne als Projektionsfläche für eine Filminstallation, die zwei Erzählstränge miteinander verwebt: den russischen Science-Fiction-Roman „We“, der im 26. Jahrhundert spielt, und die Geschichte eines polnischen Bildhauer-Paares des frühen 20. Jahrhunderts. The Adding Machine heißt die Ausstellung, die im Frühjahr 2011 im Kunsthaus im Aargau das multimediale Schaffen der gebürtigen Genferin Mai-Thu Perret zeigte. Und deutlich machte: Hier geht es nicht um einzelne Kunstwerke, sondern ein komplett vernetztes Kunstuniversum. „Das Leben ist wie eine solche Maschine“, sagt Perret. „Dinge addieren sich und bilden ein Ganzes.“

Cut-Ups der Gegenwart

Mai-Thu Perret Quelle: MAI-THU PERRET: LITTLE PLANETARY HARMONY, 2006 (LINKS), A UNIFORM SAMPLE, 2004 (RECHTS). FOTO: DPA

Ganz im Sinne des Schriftstellers William S. Borroughs: Der Amerikaner war bekannt dafür, Manuskriptseiten zu zerschneiden, um sie dann nach dem Zufallsprinzip wieder neu zu ordnen. Mit diesem Prinzip war Perret 2011 höchst erfolgreich: Sie hatte mehrere Ausstellungen in der Schweiz, heimste den mit 80 000 Franken dotierten Züricher Kunstpreis ein und war mit zwei Arbeiten auf der Biennale in Venedig zu sehen.

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