WiWo App Jetzt gratis testen!
Anzeigen

Banken Aigner will hohe Dispo-Zinsen bekämpfen

Mit bis zu 16 Prozent schlagen die Dispo-Zinsen zu Buche: Damit will Verbraucherministerin Ilse Aigner Schluss machen und fordert die Banken zu einer Änderung auf.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner Quelle: dapd

Verbraucherschützer kritisieren Dispo-Zinsen der Banken schon seit längerem als "Wucher". Jetzt will auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gegen die Zinsen von zwölf Prozent und mehr vorgehen.

Gegenüber der "Bild-Zeitung" sagte sie: „Ich habe kein Verständnis dafür, wenn Banken sich einerseits bei der Zentralbank billiges Geld beschaffen, andererseits aber ausgerechnet jene Kunden mit hohen Zinsen abkassieren, die am wenigsten haben.“

Eine Untersuchung des Ministeriums soll nun klären, nah welchem Konzept Geldinstitute ihre Zinsen anpassen. "Dispo-Zinsen von bis zu 16 Prozent sind nicht begründbar. Ich fordere die Banken auf, die eigenen Zinsvorteile direkt und in vollem Umfang an die Kunden weiterzugeben", wird Aigner weiter zitiert.​

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert eine niedrigere Obergrenze, die per Gesetz festgelegt werden sollte. Nach Branchenangaben soll in Deutschland etwa jeder sechste Bankkunde mit seinem Girokonto in den roten Zahlen sein.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%