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Der Minen-Philosoph "Minenaktien mit 60 Prozent Potenzial"

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Nachhaltigkeit

Die Ruby Hill Mine des Barrick-Konzerns in Nevada, USA Quelle: AP

Was ist für Sie nachhaltiger Bergbau?

Ein verantwortungsvoller Abbau des Erzkörpers. Dazu gehört, soziale Verantwortung wahrzunehmen. Das machen viele Unternehmen auch. Sie gehen oft in abgelegene Gebiete und sind dort vor der Regierung die ersten, die eine Infrastruktur aufbauen mit Straßen, Schulen und Krankenhäusern. Und wenn man mit dem Abbau fertig ist, sollte man der Gemeinde keine Mülldeponie hinterlassen, sondern den Platz so verlassen, wie man ihn vorgefunden hat, also die Mine ökologisch verträglich zurückbauen. Als wirtschaftlich nachhaltig im Sinne der Aktionäre wäre es zudem, wenn Phasen hoher Goldpreise zum Abbau geringer Goldgehalte im Erz genutzt werden. So lassen sich die höheren Gehalte für schlechtere Zeiten aufsparen. Das verstetigt den Ertragstrom und verlängert die Lebensdauer der Mine.

Was muss passieren, damit Minenaktien ihr Potenzial nach oben ausschöpfen können?

Das Umfeld in diesem Jahr war schwierig, die Risikoscheu hoch. Das Marktumfeld müsste sich insgesamt beruhigen.

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    Schafft das die Politik?

    Es muss zumindest mal ein Plan gemacht werden und dieser auch durchgezogen werden. Vielleicht ändert sich dann etwas an der Marktpsychologie und die Kurse erholen sich stark. Klar, viele Politiker stehen vor der Wiederwahl, Sarkozy und Merkel sind die nächsten auf der Liste. Die denken zuerst politisch, dann erst ökonomisch. Was auch immer die Politik jetzt zusammenbröselt, die langfristigen finanzpolitischen und strukturellen Probleme werden bleiben. In der Politik fehlt die Kompetenz, die Probleme langfristig anzugehen. Schauen Sie, wer Sie im Bundestag repräsentiert. Das sind in der Regel Anwälte, Beamte und Interessenvertreter von Verbänden. Der Mehrzahl dieser Leute muss man ökonomische Fachkompetenz absprechen. Das sieht man auch in der Kapitalismusdebatte, wo mit dem Holzhammer eingeschlagen wird und nicht versucht wird, einmal zu evaluieren, wo der Hund eigentlich begraben ist. Aber diese Realität und viele Risiken mehr haben die Aktien- und Kreditmärkten ja schon berücksichtigt. Es sollte noch ein paar Monate dauern, bis sich die Erkenntnis, dass Goldaktien extrem unterbewertet sind, bei Investoren durchsetzt. Dann haben Goldaktien 30 bis 60 Prozent Potenzial.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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