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Edelmetalle Draghis "heißer" Tipp

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"Alle Blasen platzen – alle"

Mag dieses "Sachwert-Investoren" in Erwartung immer weiterer Notenbank-Interventionen und steigender Bewertungen nicht sonderlich abschrecken, so sollte es spätestens der Verschuldungsrausch vieler Unternehmen tun. Um ihre Gewinne durch Aktienrückkäufe aufzuhübschen bzw. ihre Investoren trotz rückläufigen Cash Flows mit hohen Dividendenzahlungen bei Laune zu halten, verschulden sich beispielsweise die bereits rekordhoch verschuldeten US-Unternehmen munter weiter, was deutlich zeigt, dass da, wo Sachwert drauf steht, nicht zwingend auch ein Sachwert drin sein muss.

Goldaktien und Minenindexfonds mit Potenzial

Wenn aber die Notenbanken offensichtlich völlig außer Rand und Band geraten sind, Anleihe- und Aktienmärkte, aber auch große Teile der Immobilienmärkte im Blasenmodus operieren, dann ist es mehr als nur Zeit, sich grundlegende Gedanken über Edelmetallinvestments zu machen. Denn am Ende, so schon der einstige Fed-Chef Greenspan, werden "alle Blasen platzen – alle!"

Seit Jahresbeginn performen die schuldenfreien, weder Strafzinsen kostenden noch Inflation oder platzende Finanz- und Vertrauensblasen fürchten müssenden Geldmetalle Gold und Silber den Gesamtmarkt bereits deutlich aus, was angesichts des immer sichtbarer werdenden Scheiterns der fatalen Rettungspolitik mit der Druckerpresse am Ende nur eine logische Konsequenz bzw. Frage der Zeit sein konnte.

So melden nicht nur die Münzprägestätten weltweit weiterhin konstant hohe physische Käufe durch Privatinvestoren, auch entdeckten die institutionellen Anleger die Gold- und Silber-ETFs dieser Welt wieder, und zwar in einer Dimension, wie zuletzt im Krisenjahr 2008! Seit dem Januar-Kurstief erholt sich aber auch der gesamte Edelmetallminensektor mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit, was insgesamt den Beginn eines neuen Gold- und Silberbullenmarktes vermuten lässt.

Sollte dieser nur ähnlich wie die letzten fünf Goldbullenmärkte zwischen 1970 und 2011 verlaufen, die im Schnitt 385 Prozent, in der Spitze sogar 721 Prozent an Kurszuwächsen mit sich brachten und durchschnittlich 63 Monate andauerten, dann lässt sich erahnen, wohin die Reise nicht nur für Gold, sondern insbesondere auch für die inzwischen gut aufgestellten Minenaktien letztlich gehen kann.

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