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Faber, Gross & Co. Die Zinstricks der Starinvestoren

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"Das Problem ist die Vielzahl von Facebook-Genies"

Die größten Pleitestaaten der Welt
Norwegische Insel Quelle: dpa
Reichstag Quelle: dpa
Gracht in Amsterdam Quelle: AP
Akropolis Quelle: AP
Brunnen am österreichischen Parlamentsgebäude Quelle: dpa
Schweizer Flagge Quelle: dpa
Big Ben und Westminster Abbey Quelle: REUTERS

Werden Private in die Bresche springen?

Gross: Ich gehe davon aus. In dem Film Peter Pan verstreut Tinker Bell Elfenstaub und fragt: „Glaubt ihr?“ Die von den Zuschauern erwartete Antwort lautet: „Wir glauben.“ Wir können diese Märchenwelt erst wieder verlassen, wenn die Arbeitslosigkeit unter 6,5 Prozent gefallen ist und die Wirtschaft nachhaltig wächst.

Fred Hickey: Gelddrucken ist ein Lösungsansatz, den man seit Tausenden von Jahren immer wieder versucht hat. Wie oft ist ein glücklicher Ausstieg gelungen?

Gross: Ich bin kein Fan von Papiergeld, aber es gibt Beispiele für erfolgreiche geldpolitische Straffungsmanöver.

Hickey: Wie oft kann man Gelddruckmaschinen ohne Schaden ein- und abschalten?

Gross: In den letzten Jahrhunderten gab es nicht viele Gelddruck-Episoden vergleichbarer Größe. Sie sind nie besonders gut ausgegangen, wobei diesmal das Timing ja noch nicht feststeht. Wenn Hedgefonds und Investmentbanken auf die Verfügbarkeit von Liquidität vertrauen und die Finanzierungskosten für tragbar halten, wird das System weiter funktionieren.

Scott Black: Die Schulden der USA liegen bei 17 Billionen Dollar. Angenommen, die Zinssätze steigen um 250 Basispunkte. Sind Zusatzzinskosten von 425 Milliarden Dollar für die US-Wirtschaft tragbar?

Gross: Die Regierung kann sich das leisten. Ihre durchschnittlichen Zinskosten liegen bei zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Wenn man die verdoppelt, was nicht auf einmal geschehen würde, würde das Defizit um zwei Prozent steigen. Damit können die USA klarkommen. Aber kann sich eine junge Familie, die ein Haus will, sechs Prozent Hypothekenzins leisten?

In Arbeit
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Die Frage ist, was Amerika sich überhaupt noch leisten kann.

Gross: Die Industriebeschäftigung muss zunehmen. Wir können uns gegenseitig Massagen geben oder die Haare machen. Aber wir müssen auch Dinge bauen, die wir verkaufen können.

Faber: Die Chinesen produzieren heute bessere Baumaschinen als Deere und Caterpillar. In Shanghai habe ich einen Taucher getroffen, der Plattformen und Pipelines repariert. Er hat einen Halbtagsjob und verdient 180.000 Dollar im Jahr. Es gibt eine Menge Jobs, die gutes Geld bringen, aber wenige Amerikaner bringen die Qualifikation mit. Das Problem in Amerika ist die Vielzahl von Facebook-Genies, die den ganzen Tag herumsitzen und ihr eigenes Bild bewundern.

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