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Facebook Bafin-Chef Hufeld „besorgt“ wegen Währung Libra

Exklusiv
Bafin-Chef Felix Hufeld ist „besorgt“ wegen der geplanten Facebook-Währung Libra. Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche

Bafin-Präsident Felix Hufeld sorgt sich, dass die Facebook-Währung Libra eine Parallelwährung in privater Hand werden könnte. Er sieht noch viele ungeklärte Fragen.

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Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), sieht noch viele ungeklärte Fragen zur geplanten Facebook-Währung Libra. Politik, Zentralbanken und Aufseher seien vor allem deshalb besorgt, weil eine Parallelwährung in privater Hand geschaffen werden könnte. „Die größte Baustelle ist, ob wir diese Sorge vor einer Parallelwährung und deren Auswirkungen auf die Finanzstabilität vom unbestreitbaren Nutzen abkoppeln können, den ein elektronisches Zahlungsmittel mit sich bringt“, sagte Hufeld der WirtschaftsWoche.

Ein ungeklärtes Problem sei etwa, dass jeder Libra-Token, den ein Kunde kauft, durch die Kopplung an einen Währungskorb gedeckt sein soll. „Damit dürfte einer der größten Fonds weltweit entstehen. Da müssen wir als Aufseher natürlich ganz genau hinschauen, wer haftet und in was investiert werden soll“, sagte Hufeld. Über diese Themen tauschten sich die Aufseher mit den Vertretern von Libra aus. „Wir haben den Eindruck, dass unsere Fragen als gut empfunden werden“, sagte Hufeld.

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