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Falsch beraten Anleger klagen gegen Postbank-Vorstand

Im Namen von 51 Anlegern hat ein Anwalt gegen Vorstand und Aufsichtsrat der Postbank eine Klage eingereicht. Es geht um den Vorwurf, dass Kunden beim Kauf geschlossener Fonds übervorteilt worden sein sollen.

51 Anleger klagen gegen den Postbank-Vorstand. Der Vorwurf:

Im Namen von 51 Anlegern hat ein Hamburger Rechtsanwalt eine Klage gegen den Vorstand der Postbank und den Aufsichtsrat des Instituts eingereicht. Das berichtet „Focus Online“ unter Berufung auf den klagenden Juristen Volker Koppitz. Der Vorwurf lautet auf „gewerbsmäßigen Betrug“. Den Kunden der Bank waren geschlossene Fonds angeboten worden, die im Zuge der Finanzkrise erheblich an Wert verloren hatten.

Über die Risiken sei nicht ausreichend aufgeklärt worden und die den Vermittlern gezahlten Provisionen seien teilweise überzogen gewesen, so der Vorwurf. Teilweise seien die Verträge von freien Vermittlern angeboten worden, die für die Kunden aber nicht von Postbank-Angestellten zu unterscheiden gewesen wären. Die Postbank wies die Vorwürfe gegenüber „Focus Online“ zurück.

Erst kürzlich geriet die Tochter der Deutschen Bank wegen Falschberatung in die Kritik: So sollen Anleger zum Beispiel die Empfehlung bekommen haben, in Schiffsfonds zu investieren. Sie zu eine Anlageklasse die sich aufgrund ihrer Risiken - Schiffsfonds sind markt- und konjunkturabhängige Unternehmen - nicht für jeden Anleger eignet. Hochriskante Fonds sollen an Anleger vermittelt worden sein, die nicht risikoreich investieren wollten.
Ist nicht auf die Risiken einer Investition hingewiesen worden, können Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen. Ziel ist die Rückabwicklung der Anlage.

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