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Familienplanung Ein Kind kostet 126.000 Euro

Kinder zu haben ist nicht nur schön, sondern auch ganz schön teuer. Schätzungen zufolge kostet ein Kind in Deutschland seine Eltern bis zur Volljährigkeit 126.000 Euro. Wie kommt diese Zahl zustande?

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Familien mit Kindern müssen einige Kosten einplanen. Quelle: Getty Images

Kinder sind wunderbar. Sie bereichern das Leben von Mama, Papa, Oma und Opa und gehören für viele zu einem vollkommenen Leben dazu. Allerdings kosten sie natürlich auch Geld. Zuletzt geisterten diverse Statistiken und Annäherungen über die gesamten Kosten für Kinder durch die Öffentlichkeit. Das "Wall Street Journal" beispielsweise schätzte die Kosten für ein Kind auf umgerechnet über 180.000 Euro. Die Kosten für ein mögliches Studium waren hier noch nicht mit drin.

Auch das Statistische Bundesamt veröffentlichte kürzlich eine Studie zum Thema "Konsumausgaben von Familien für Kinder" und taxierte die durchschnittlichen Ausgaben von Eltern mit einem Kind bis zu dessen 18. Geburtstag auf rund 126.000 Euro. Auch wenn sämtliche Zahlen lediglich eine Schätzung der tatsächlichen Summe sein können, stellt sich die Frage, was der Nachwuchs tatsächlich kostet. Und was zu tun ist, damit man sich das Kind auch leisten kann.

Durchschnittliche Konsumausgaben je Kind

Auch wenn diese Frage schwierig zu beantworten ist, liefern die Zahlen des Statistischen Bundesamts zumindest eine Annäherung an die tatsächlichen Ausgaben sowie die Kostenfaktoren. Sie wurden mit Hilfe einer Einkommens- und Verbrauchsstichprobe erhoben, welche die Bundesstatistiker regelmäßig durchführen. Die letzte Erhebung fand 2008 statt, alle fünf Jahre werden fast 60.000 Haushalte in Deutschland zu Einkommen und Konsum befragt.

1000 Euro für Windeln

Demnach gibt ein Paar mit einem Kind durchschnittlich 584 Euro im Monat für das Kind aus. Etwas weniger ist es mit 558 Euro bei Alleinerziehenden. Naturgemäß reduzieren sich die Kosten je Kind bei mehreren Sprösslingen. Insbesondere Dinge wie Kleidung oder Spielsachen sind bereits vorhanden, gerade am Anfang entfallen einige Anschaffungen wie Kinderwagen oder Autositz. Dennoch geben Paare mit zwei Kindern immerhin 515 Euro monatlich für jedes Kind aus.

Wenig verwunderlich: je älter das Kind, desto teurer wird es auch. Während Paare für Kinder unter sechs Jahren noch durchschnittlich 519 Euro ausgaben, waren es bei den 12- bis 18-Jährigen bereits 700 Euro. Am Anfang sind es vor allem die Windeln, die teuer sind. Laut Statistiken müssen Eltern für jedes Kind rund 1000 Euro an Windelausgaben einkalkulieren. Pro Monat belaufen sich die Kosten für Windeln, Creme und Puder auf rund 60 Euro.

Später fallen nicht nur Kosten für höheres Taschengeld oder teurere Klamotten an, sondern auch immer höhere Kosten für Smartphones und andere Spielereien. Erst kürzlich zeigte eine Studie über das Konsumverhalten von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren, dass diese einen beachtlichen Teil ihres Geldes für Mobiltelefone ausgeben. Schon jeder dritte sechs- bis 13-Jährige hat heutzutage ein eigenes Handy.

Konsumausgaben nach Ausgabebereichen in Haushalten von Paaren mit einem Kind

Apropos Taschengeld: allein wer sich an die Mindestempfehlungen der deutschen Jugendämter hält, zahlt insgesamt 3488 Euro Taschengeld an den Nachwuchs. Demnach sollen Vier- bis Fünfjährige 50 Cent pro Woche erhalten, bei 18-Jährigen sind es dann 70 Euro im Monat.

Anteilig gaben Paare mit einem Kind etwas mehr als ein Fünftel ihrer gesamten Konsumausgaben für den Nachwuchs aus. Bei Paaren mit drei Kindern waren es dagegen schon mehr als 42 Prozent, bei Alleinerziehenden mit zwei Kindern ist es sogar fast die Hälfte der gesamten Konsumausgaben. Entsprechend hoch ist gerade bei Alleinerziehenden der Anteil der Ausgaben für existenzielle Bereiche wie Wohnen, Essen, Mobilität oder Kleidung.

Besserverdienende dagegen geben einen vergleichsweise höheren Anteil ihrer Ausgaben für Freizeitaktivitäten, Reisen oder Restaurantbesuche aus, wie die Auflistung der Statistiker verrät.

Was taugen die Zahlen?

Bleibt allerdings die Frage, welche Aussagekraft diese Zahlen haben. Allein die Tatsache, dass seit der Befragung rund sechs Jahre vergangen sind lässt darauf schließen, dass die tatsächlichen Ausgaben der Eltern noch mal gestiegen sind. Zum Vergleich: zwischen der vorherigen Stichprobe 2003 und der in der Studie aufgearbeiteten Daten legten die Ausgaben von Paaren für Kinder um mehr als sechs Prozent zu.

Selbst das Statistische Bundesamt schränkt ein: "Es sei darauf hingewiesen, dass diese errechneten Ergebnisse keinesfalls gleichgesetzt werden können mit den Lebenshaltungskosten für Kinder insgesamt". Zum einen fehlten Ausgaben, welche nicht in den Konsumbereich fallen, wie finanzielle Vorsorge oder Versicherungen. Ein Beispiel: insbesondere Familien sollten über den Abschluss einer Risikolebensversicherung nachdenken, um für den Fall des Todes eines Partners abgesichert zu sein. Das wird vor allem wichtig, wenn gemeinsam größere Vermögenswerte gekauft werden, wie eine Immobilie.

Welchen Einfluss Kinder auf den Konsum ihrer Eltern haben
Die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) befasst sich bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Medien- und Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 13 Jahren. Die Studie bildet die Kaufentscheidungen von insgesamt 5,92 Millionen Kindern und deren Eltern in Deutschland ab. Eines der zentralen Ergebnisse: Die Kinder haben ein sehr großes Mitspracherecht: Bei Anschaffungen der Eltern fürs Kind wird der Nachwuchs meist selbst gefragt - seien es nun Spielsachen, Kleidung oder Möbel. Quelle: dpa
„Kinder sind in den Familien in allen wichtigen Entscheidungen, die ihre Freizeit- und Konsumwelt betreffen, stark eingebunden. Zusätzlich besitzen sie ein hohes Maß an Autonomie und weiterhin eine hohe finanzielle Ausstattung. Zu diesen Faktoren kommt hinzu, dass bei den Kindern das Markenbewusstsein steigt sowie die Bereitschaft der Eltern, deren Wünsche weitgehend zu erfüllen. Junge Zielgruppen bleiben damit für die Wirtschaft wertvolle Ansprechpartner“, sagt Ingo Höhn, Geschäftsleiter der Egmont MediaSolutions. Quelle: dpa
Auch bei der Urlaubsplanung und der Freizeitgestaltung haben Kinder volles Stimmrecht. So dürfen 86 Prozent der sechs- bis 13-Jährigen mitreden, was die Familie gemeinsam unternimmt und nehmen Einfluss auf Ausflüge in Zoos, Freizeitparks oder zu kulturellen Veranstaltungen. Quelle: dpa
Der hohe Freiheitsgrad zeigt sich zudem in finanzieller Hinsicht: 81 Prozent können frei über ihr Taschengeld verfügen. Die Summe, die den Kindern dabei zur Verfügung steht, hat mit durchschnittlich 27,56 Euro im Monat zum Vorjahr nochmals geringfügig zugenommen (38 Cent). Quelle: dpa
Hinzu kommt Bares an Weihnachten (durchschnittlich 80 Euro), zum Geburtstag (durchschnittlich 64 Euro) sowie bei einigen auch zu Ostern (durchschnittlich 25 Euro). Erstmals erhoben wurde, ob den Kindern zwischendurch etwas Geld zugesteckt wird. Hier sind zwei von drei Großeltern oder andere Verwandte bei Besuchen spendabel. Quelle: dpa
40 Prozent der Eltern lassen auch mal etwas für gute Schulnoten springen und 23 Prozent bekommen Geld fürs Helfen im Haushalt. Ausgegeben wird das Taschengeld für Süßigkeiten, Zeitschriften sowie Essen und Trinken unterwegs. Quelle: dpa
Ebenso erhalten schon mehr als die Hälfte der Vorschulkinder (55 Prozent) eigenes Taschengeld. Hier sind es durchschnittlich 10,68 Euro im Monat (Vorjahr 14,26 Euro). Spendabel zeigt sich auch der Weihnachtsmann mit 79 Euro, zum Geburtstag gibt es 61 Euro und der Osterhase legt 25 Euro ins Nest. Allerdings ist der Anteil der Kinder, die zu diesen Gelegenheiten Geld bekommen, deutlich geringer als bei den Älteren. Jeder zweite Vorschüler bekommt zudem bei Verwandtschaftsbesuchen etwas zugesteckt, um sich kleine Wünsche zu erfüllen. Quelle: dpa

Was wäre wenn

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kalkulation fehlt bei den Statistikern und wird auch von anderen gerne unterschlagen - die Opportunitätskosten. Wie hoch sind die Einbußen für das Haushaltseinkommen, welche durch die reduzierte Arbeitszeit eines oder beider Elternteile entstehen? Gleichzeitig fehlt die staatliche Unterstützung in der Rechnung wie Kindergeld (monatlich 184 Euro für das erste Kind, bei zwei Kindern 368 Euro), Elterngeld (mindestens 300, maximal 1800 Euro monatlich, hängt von der Höhe des monatlichen Nettoeinkommens ab) oder Steuerfreibeträge.

Sicherlich können die Zahlen der Statistiker nicht mehr als ein Mittelwert sein. Dafür sind die individuellen Voraussetzungen zu unterschiedlich. Deutlich wird das beispielsweise am Kostenfaktor Wohnen. Während einzelne Paare dafür mit Kind nicht mehr ausgeben werden als ohne, kann dieser Faktor die Haushaltsbilanz gerade in teuren Großstädten wie München oder Frankfurt schon ziemlich durcheinander bringen. Konnte man sich als sogenannter DINK (Double Income no kids) die schicke Altbauwohnung in zentraler Lage locker leisten, weil sie nur zwei Zimmer hatte, sieht die Lage mit Kindern deutlich anders aus. Spätestens nach einem Jahr beansprucht der Filius mehr Platz für seine Spielsachen und Mama und Papa würden ihn auch gerne wieder aus dem Schlafzimmer ausquartieren. Aber eine Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnung bedeutet eben nicht nur mehr Platz, sondern in der Regel auch eine um mindestens 200 Euro höhere Kaltmiete.

Standortfaktor

Eine Untersuchung aus den USA verdeutlicht die Bedeutung des Wohnorts für die Kinder-Kosten. Die Finanz-Webseite NerdWallet hat errechnet, welches die teuersten und die günstigsten Städte der USA sind, um Kinder großzuziehen. Und die Unterschiede sind groß. Während eine Kindheit in Memphis "nur" 208.000 Dollar kostet, fallen im exklusiven New Yorker Stadtteil Manhattan mehr als 540.000 Dollar an. Aber auch das Strandleben in San Francisco ist mit 402.000 Dollar nicht billig.

Die Betreuungsfrage bestimmt am Anfang die Kosten

Nicht nur die Ausgaben fürs Wohnen, auch die Kosten für die Betreuung des Kindes spielen eine zunehmend wichtige Rolle und fallen regional sehr unterschiedlich aus. Während Betreuungsplätze in einigen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz größtenteils kostenlos sind, fallen an anderen Orten hohe Gebühren an. Gleiches gilt, wenn die Kinder private Einrichtungen besuchen.

Eine Analyse von "Zeit Online" hat gezeigt, dass sich die Betreuungsgebühren oft um mehrere Hundert Euro pro Monat unterscheiden. Teilweise zahlen Eltern mehr als 500 Euro pro Monat dafür, dass ihr Kind tagsüber in guten Händen ist. Da in der Statistik natürlich nur der Durchschnitt erfasst wird und zu diesem auch Familien gehören, die keine Betreuungskosten haben, fallen die statistischen Ausgaben für Paare mit einem Kind mit 37 Euro aus Sicht vieler Eltern lächerlich gering aus.

Insbesondere bei kommunalen Einrichtungen hängen die Betreuungsgebühren vom Einkommen der Eltern ab. Der Gebührenrechner vermittelt einen ersten Eindruck. Hat beispielsweise ein Elternteil ein Jahresbruttoeinkommen von 40.000 Euro und der Partner eins von 30.000 Euro, kosten sechs Stunden Betreuung des Kindes in einer kommunalen Kita 158 Euro pro Monat. Wer das ab dem ersten Geburtstag bis zur Einschulung nutzen möchte, gibt pro Jahr 1896 Euro aus. Insgesamt fallen bis zum ersten Schultag 9480 Euro an. Wer mehrere Kinder hat, profitiert möglicherweise von Geschwisterrabatten.

Wie viel muss es sein?

Was beim Betrachten der Zahlen ebenfalls nicht vergessen werden darf: es handelt sich um die tatsächlichen Ausgaben. Nicht um die Summe, die mindestens nötig ist, um ein Kind ordentlich großzuziehen. Denn dass die Ausgaben über die Jahre zugenommen haben, dürfte die wenigsten wundern. Mit immer mehr Angeboten werden Eltern gelockt, immer größer wird der Wettbewerb unter den Eltern um die beste Förderung für den Nachwuchs. Und die ist teilweise nicht billig.

Ein Trend unter jungen Eltern: sogenannte PEKiP-Kurse. Benannt ist der Trend nach dem Prager-Eltern-Kind-Programm. Gerade bei Eltern des Bildungsbürgertums gehört die Spielgruppe, bei der Babys schon wenige Wochen nach der Geburt nackt mit ihren Eltern und anderen Babys spielen, zum Standardprogramm der Frühförderung. Auch wenn einige es als Mutti-Unterhaltungs-Treffen mit sich gegenseitig bepieselnden Babys bezeichnen und sich andere darauf berufen, ihre Kinder auch ohne solchen Quatsch großgekriegt zu haben - für PEKiP und andere Kurse wird mittlerweile viel Geld ausgegeben. Die Angebote reichen von zehn Treffen für rund 60 Euro bis zu einem Jahreskurs für mehrere Hundert Euro.

Der größte Batzen kommt zum Schluss

Das Beispiel PEKiP zeigt, dass den individuellen Ausgaben - wie in anderen Lebensbereichen auch - nahezu keine Grenzen gesetzt sind. Gleichzeitig bietet sich gerade in den ersten Jahren des Kindes Einsparpotenzial. Beispielsweise für den, der sich nicht scheut, statt mit dem neuesten Kinderwagenmodell auch ein gebrauchtes Exemplar durch die Straßen zu schieben.

Während ein Wagen der gerade in Großstädten gerne genommenen Marke bugaboo in der Andy-Warhol-Edition mit 1099 Euro schon fast so viel kostet wie ein Gebrauchtwagen, sind auch gut erhaltene gebrauchte bugaboo-Versionen für weniger als die Hälfte zu haben. Wer auf Marken-Wagen verzichtet, kommt sowieso wie immer günstiger davon.

Wer hofft, dass das Kind später zum Akademiker wird, sollte das Gesparte lieber nutzen, um für die Ausbildung des Kindes vorzusorgen. Laut Deutschem Studentenwerk gaben Studenten, die nicht bei den Eltern wohnten, im Sommersemester 2012 durchschnittlich rund 794 Euro im Monat an Lebenshaltungskosten aus. Selbst wenn Eltern davon nur einen Teil finanzieren, müssen sie allein für ein Bachelorstudium mit Ausgaben von rund 23.000 Euro rechnen. Kommt noch ein Master oben drauf, fallen schnell weitere 15.000 Euro oder mehr an. Zur Erinnerung: diese Kosten waren in den Zahlen vom Statistischen Bundesamt nicht enthalten.

Experten wie Honorarberaterin Stefanie Kühn aus Grafing bei München raten dazu, einfache, aber auch langfristig angelegte Sparprodukte zu wählen und dort schon ab dem Kleinkindalter regelmäßig kleine Beträge einzuzahlen. "Für Eltern, die das Risiko tragen können, wäre ein Fondssparplan das Produkt der Wahl", sagt Kühn. Denn über längere Zeiträume von rund 15 Jahren seien die Renditen am Aktienmarkt stets positiv gewesen.

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Durch das regelmäßige Sparen kommt auf die Dauer eine große Summe zusammen. Die ist nicht nur sinnvoll für ein mögliches Studium des Kindes, sondern beispielsweise auch, wenn der Nachwuchs in der Schulzeit zum Schüleraustausch für ein Jahr ins Ausland möchte.

Zwar ist es gut, sich bei der Babyplanung auch Gedanken über die Kosten zu machen. Die wenigsten Eltern werden allerdings eine derart detaillierte Liste aufstellen und das ist auch gut so. Schließlich sollte es bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht nur um die finanziellen Argumente gehen. Außerdem gibt es das wichtigste fürs Kind glücklicherweise ganz umsonst und (hoffentlich) unbegrenzt: die Liebe seiner Eltern.

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