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Finanzaufsicht Bafin Beschwerden über Anlageberater gehen zurück

Bafin verzeichnet weniger Beschwerden über Anlageberater Quelle: dpa

2013 hatte es noch 9720 Beschwerden über Anlageberater gegeben. Seitdem sinkt die Zahl kontinuierlich. Im vergangenen Jahr gab es 4353 Meldungen an die Bafin.

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Bei der Finanzaufsicht Bafin sind im vergangenen Jahr erneut weniger Beschwerden über Anlageberater eingegangen. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstag) unter Berufung auf Daten des Bundesfinanzministeriums. Demnach gab es im vergangenen Jahr 4353 Meldungen an die Bafin. Nach der Einführung des Beschwerderegisters waren es dem Bericht zufolge deutlich mehr. So habe es 2013 noch 9720 Meldungen gegeben. Seitdem sinke die Zahl kontinuierlich. Im Jahr 2016 waren es demnach 4996 Beschwerden.

Die Bundesregierung hatte das Beschwerderegister nach der Finanzkrise eingeführt. Auch viele Kleinanleger hatten Geld verloren und fühlten sich zum Teil falsch beraten. Banken müssen sämtliche Mitarbeiter der Anlageberatung und des Vertriebs registrieren. Derzeit sind es dem „Handelsblatt“ zufolge knapp 130.000 Anlageberater. Gibt es Beschwerden von Kunden über sie, muss die Bank das melden.

Strafen habe es bislang nur wenige gegeben, schreibt das Blatt. Laut Finanzministerium sprach die Bafin demnach sechs Verwarnungen aus. Zudem seien zwei Anlageberater und sechs Vertriebsbeauftragte aufgrund von Verstößen verwarnt worden. Es seien Geldbußen von insgesamt 138.000 Euro verhängt worden.

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