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Finanzaufsicht Bafin verzeichnet weniger Beschwerden

Im vergangenen Jahr gingen bei der Bafin weniger Kundenbeschwerden wegen schlechter Anlageberatung ein als noch im Jahr zuvor. Zurückzuführen ist das zum Teil auf eine bessere Marktentwicklung.

Das Gebäude der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn. Quelle: dpa

Bei der Finanzaufsicht Bafin sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Kundenbeschwerden über schlechte Anlageberatung eingegangen als im Vorjahr. Hatten sich Verbraucher im Jahr 2013 noch in 9720 Fällen über eine aus ihrer Sicht fehlerhafte Beratung von Banken, Sparkassen oder Finanzdienstleistern beklagt, waren es im vergangenen Jahr noch 6050 Fälle. Eine Sprecherin der Bafin bestätigte am Dienstag einen vorab veröffentlichen Bericht des Berliner „Tagesspiegels“ (Mittwoch).

Im Rahmen ihres Berater- und Beschwerderegister sammelt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit dem 1. November 2012 die Daten von Anlageberatern in Deutschland und registriert Beschwerden von Kunden. Nun können erstmals zwei volle Kalenderjahre miteinander verglichen werden.

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„Einige Themen waren 2014 nicht mehr so aktuell wie 2013“, erklärte die Bafin-Sprecherin den Rückgang der Zahlen. So hätten sich im Jahr 2013 viele Kunden an die Aufsicht gewandt, weil sie Anteile an Investmentfonds nicht zurückgeben konnten.

Im vergangenen Jahr bremste auch der Boom an den Börsen die Zahl der Beschwerden: „Durch die bessere Marktentwicklung nehmen zugleich die Beschwerden über die Performance von Finanzinstrumenten ab“, sagte die Bafin-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. In Deutschland gibt es jährlich etwa 70 Millionen Anlageberatungen.

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