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Geldanlage So packen Sie den Einstieg in die Geldanlage

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Gestreute Risiken

Investmentideen für ein flexibles Portfolio

Zu allen Fonds gibt es einen Verkaufsprospekt sowie regelmäßige Berichte, in denen Anleger viele wichtige Informationen finden. Diese sind auf den Internetseiten der Fondsgesellschaften abrufbar. Fondslösungen gibt es in einer enormen Bandbreite – von extrem riskant und chancenorientiert bis hin zu konservativ, sicher und renditeschwach. Wie Anleger den passenden Fonds für ihre Ansprüche finden, haben wir an anderer Stelle bereits beschrieben.

10 Tipps für Börseneinsteiger

Ein Investment in einzelne Aktien ist erst dann sinnvoll, wenn ein Budget von mindestens 10.000 Euro zur Verfügung steht. Denn nur dann lässt sich das Anlagerisiko über mehrere Papiere verteilen, ohne das die Depotgebühren die Anlagesumme zu sehr schmälern. Klumpenrisiken sind allerdings nicht ganz leicht zu vermeiden. Wer zum Beispiel nur fünf verschiedene Aktien im Depot hat, sollte darauf achten, nicht nur Papiere zu halten, die stark mit der Konjunktur schwanken und auch über die Branchen streuen. Generell gilt: Je größer die Anlagesumme, umso genauer, flexibler und auch risikoärmer lässt sich ein Depot steuern. Anleger sollten in ihrer Geldanlage auch zyklisches Handeln vermeiden, das heißt, Aktien sollten nicht im Börsenboom, sondern im Börsentief gekauft werden. Gleiches gilt grundsätzlich für Anleihen und andere Anlageklassen. Wer aber sucht, wird immer eine Anlage finden, die noch Potenzial hat.

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Erst ab einem Anlagevolumen, das deutlich größer ist, lässt sich dann aus Aktien, Anleihen, Liquidität und Gold eine Depotstruktur bilden, die gute Renditechancen auch in schwierigen Börsenphasen bei vertretbarem Risiko bietet. Wer klein anfangen möchte, kann allerdings auch über börsengehandelte Fonds vergleichbar gut Risiken streuen – und dabei hohe Kosten umgehen. Denn diese haben einen oft unterschätzten Einfluss auf den Erfolg der Geldanlage. „Besonderes Augenmerk sollten Anlegern den Kosten ihrer Geldanlage widmen. Entscheidend ist, was vom investierten Geld nach Abzug von Kosten und Steuern übrig bleibt“, betont Nomrosky. „Geschlossene Beteiligungen lohnen sich oft schon allein deswegen nicht, weil selbst bei guten Angeboten häufig nur 80 Prozent von der Einzahlung tatsächlich in das Investment fließen. Anleger sollten daher auch immer nach den Vermittlungsprovisionen fragen.“

Anleger sollten bei allem gewissenhaften Einsatz allerdings bedenken: Sparen bedeutet fraglos auch Verzicht, aber die Lebensfreude sollte dabei nicht auf der Strecke bleiben – denn Sparen ist kein Selbstzweck. Wäre es so, behielte der deutsche Filmproduzent Arthur Brauner leider recht: „Sparsamkeit ist die Fähigkeit, Geld so auszugeben, dass es einem keine Freude bereitet.“ Eine gelungene Geldanlage hingegen sollte das Gegenteil bewirken, wenn sich Träume oder Wünsche eines Tages erfüllen. Und mit der richtigen Planung sollte auch der Weg dahin mehr Freude als Quälerei sein. Denn wie sagte schon Cicero vor mehr als 2000 Jahren: „Oh, ihr unsterblichen Götter! Sie sehen es nicht ein, die Menschen, welch große Einnahme die Sparsamkeit ist.“

Podcast: Money Master

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