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Geldanlage So packen Sie den Einstieg in die Geldanlage

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Passende Instrumente für jeden Geldbeutel

Goldene Regeln für den Vermögensaufbau
Foto eines Eigenheims im Entstehen (Baustelle) Quelle: dpa
Foto Sparbuch Quelle: Fotolia
Foto eines Pappreiters "Lebensversicherung" Quelle: Fotolia
Börsenhändler vor Anzeige eines fallenden Kurses Quelle: dpa
Bild einer Rentnerin am Meer Quelle: Fotolia
Foto einer Finanzberatung Quelle: dpa
Die alte Börsenweisheit "Nicht alle Eier in einen Korb legen" stösst derzeit an Grenzen Quelle: Marcel Stahn

Grundsätzlich eignen sich nicht alle Anlageinstrumente für jedes Budget. Aber selbst für die kleinsten Anlagebeträge gibt es bereits passende Instrumente – teilweise sogar vom Arbeitgeber oder Vater Staat gefördert. Wer ein paar tausend Euro und mehr anlegen will, kann sich von den einfachen zu den anspruchsvolleren Anlagevehikeln vorarbeiten. Wer sich für eine Geldanlage in Eigenregie entscheidet, muss die Suche nach den richtigen Anlageinstrumenten allerdings selbst übernehmen. Dazu ist es unumgänglich, sich die Informationen aus Geschäftsberichten, von Börsenseiten im Internet und aus Medienberichten zusammenzusuchen. Der Zeiteinsatz ist entsprechend hoch. Viele Privatanleger haben jedoch große Freude daran, tief in die Materie einzutauchen.

Zur Auswahl stehen für Privatanleger etwa festverzinsliche Anlagen wie Anleihen (Rentenpapiere), börsennotierte Aktien, tausende Investmentfonds mit den unterschiedlichsten Anlagestrategien und -schwerpunkten sowie abertausende sogenannten Derivate – von einem Basiswert abgeleitete Wertpapiere - wie Optionsscheine und Zertifikate mit teilweise hochkomplexen Mechanismen und Berechnungsmethoden. Einige Derivate bergen sogar das Risiko, dass die Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen. Während Anleihen und Aktien noch einfach zu verstehen sind, sind Derivate in der Regel mit deutlich höheren Ausfallrisiken versehen und daher nicht für Einsteiger oder Anleger hohen Sicherheitsanforderungen geeignet. Daneben können Anleger ihr Geld vor Abstürzen an der Börse oder Wechselkursschwankungen durch den Kauf von Gold in Münz- und Barrenform zusätzlich schützen. Münzen und Barren gibt es in zahlreichen Größen und somit für fast jedes Budget.

Fonds bieten gegenüber Einzelanlagen in der Regel den Vorteil einer bequemen Geldanlage, die zugleich durch die Streuung des investierten Geldes auf viele Wertpapiere die Risiken mindert. Das macht sie für den Einstieg in die Geldanlage besonders interessant. Zudem kann in viele von ihnen nicht nur mit einer großen Einmalzahlung sondern auch mit einem kleinen monatlichen Betrag investiert werden. Einige Fonds lassen sich schon mit 25 Euro monatlich ansparen.

Im Gegenzug sind in aller Regel die Gebühren und Depotkosten der Fondsgesellschaften deutlich höher als die Kosten beim Kauf von Aktien oder Anleihen. Eine Ausnahme bilden passive Fonds, die ohne Fondsverwalter auskommen. Besonders beliebt sind in dieser Kategorie börsengehandelte Indexfonds, die stur einen Aktienindex wie den deutschen Aktienindex Dax nachbilden und vergleichsweise geringe Gebühren verlangen. Dafür hat der Anleger gleich einen Mix aus den 30 Dax-Aktien im Depot. Vergleichbare Fonds gibt es auf zahlreiche Börsenindizes. Wer ein günstiges Online-Depotkonto bei einer Direktbank hat, kann diese Fonds zudem jederzeit günstig kaufen und verkaufen. Wer direkt über die Fondsgesellschaft Anteile handeln will, benötigt hingegen leicht ein paar Tage.

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