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Gold und Cash Die Dagobert-Duck-Strategie

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Wie Buffett oder Soros

Warum Investoren wieder auf Gold setzen
Muster-Banknoten und Goldbarren Quelle: dpa
Goldbarren liegen in der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main Quelle: dpa/dpaweb
Die Rückseite einer Krügerrand-Goldmünze vor Goldbarren Quelle: dpa
American investor Jim Rogers, chairman of Rogers Holdings Quelle: AP
President and Portfolio Manager of Paulson & Co. John Paulson Quelle: REUTERS
An Indonesian customer holds a 10 grams fine gold Quelle: dpa
Der US-Milliardär und Investor George Soros Quelle: dpa

Zu unsicher ist die Welt geworden, selbst in Entenhausen. Staaten, da wären wir wieder bei den Europäern, die immer mehr Schulden machen und irgendwann pleite sein könnten. Banken, die spätestens wenn die Staaten pleite sind, auch pleite sind. Sparer, die den Banken ihr Geld anvertraut haben, es aber nicht wieder bekommen, wenn die Bank pleite ist und die dann auch pleite sind.  Eine Welt voller Pleitiers!

Duck ist deshalb seit jeher vorsichtig. Gold und Bargeld, sicher verwahrt. So hat er alle Krisen der vergangenen Jahrzehnte, große wie kleine, unbeschadet überstanden. Die Ölkrise in den 1970ern, den Börsencrash 1987, Dotcom-Blase oder Finanzkrise. Duck war stets vorsichtig, hielt seinen Besitz beisammen. Der letzte Kontoauszug, abgedruckt im „Mickey Maus Spezial“, dem Geburtstagsheft, wies das Duck’sche Vermögen mit insgesamt 13 Trillionen 224 Billionen 567 Milliarden 778 Millionen Taler und 16 Kreuzer aus.  

Der hohe Gold-Anteil schützt den Erpel gegen Inflation, vor der sich so viele Sparer, die ihr Geld in Anleihen oder in andere verzinsliche Anlagen gesteckt haben, so sehr fürchten. Der rasante Preisanstieg des Edelmetalls hat ihn noch viel reicher gemacht.

Andere, weit weniger vermögende Investoren, haben Ducks Strategie, oder besser: Teile davon kopiert. George Soros beispielsweise, der bekannte Devisenspekulant, hat in den vergangenen Monaten in großem Stile Gold gekauft. Zwar fürchte er, dass der Preis für das Edelmetall zur größten Blase unserer Zeit werden könne. Noch allerdings sei es längst nicht so weit.

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Oder Warren Buffett, das Orakel von Omaha in Nebraska, nicht weit von Entenhausen entfernt. Jener Super-Investor, der dafür bekannt ist, die besten Aktien der Welt zu finden, soll seit geraumer Zeit Bargeld horten, ganz nach der Geiz-Strategie Ducks. Zur Halbjahresfrist, so ist in den Geschäftsunterlagen Buffetts nachzulesen, waren die Bargeldbestände um 7,5 Prozent auf umgerechnet mehr als 40 Milliarden Euro gestiegen.

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