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Goldreserven Österreich will sein Gold zurück

Nach der Europawahl kommt die Angst: Nach Deutschland fürchtet nun auch Österreich um die Sicherheit seiner im Ausland verwahrten Goldreserven.

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Die Länder mit den größten Goldreserven
Platz 10: Indien Quelle: REUTERS
Platz 9: Die Niederlande Quelle: REUTERS
Platz 8: Japan Quelle: REUTERS
Platz 6: Schweiz Quelle: AP
Platz 7: Russland Quelle: dpa-tmn
Platz 5: China Quelle: dapd
Platz 4: Frankreich Quelle: dapd

Die Europawahlen zeigen erste Konsequenzen. Der Wahlerfolg der EU-kritischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) zwingt nun auch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) zu einer Überprüfung ihrer im Ausland verwahrten Goldreserven. Österreich bunkert nur 17 Prozent seines rund 280 Tonnen schweren Goldschatzes in der Heimat. Der Rest liegt in der Schweiz und in Großbritannien, der größte Teil (80 Prozent) in Tresoren der Bank of England in London.

Die FPÖ fordert schon seit längerer Zeit die Überprüfung und Rückführung der österreichischen Goldreserven. Nach dem Wahlsieg rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien in Großbritannien und Frankreich sowie angesichts der Strafe gegen die britische Großbank Barclays wegen Manipulation des Goldpreises ist der öffentliche Druck in Österreich offenbar so groß geworden, dass die OeNB jetzt einlenkt.

Prüfer in London

„Ich verstehe das Ansinnen. Jeder Greißler muss einmal im Jahr Inventur machen“, sagte OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny dem österreichischen Wirtschaftsmagazin „Trend“. Der österreichische Rechnungshof habe deshalb im Zuge seiner Prüfung der OeNB schon vor gut einer Woche Mitarbeiter nach London geschickt, um die dort bei der Bank of England eingelagerten Goldreserven zu sichten und zu inventarisieren.

Alles sei in bester Ordnung, heißt es. Stichhaltige und detaillierte Beweise, etwa Listen und Bilder der Barren, wurden allerdings nicht geliefert.

Österreich gehört neben Deutschland, Finnland, Holland und Luxemburg zu den bonitätsstärksten Ländern in der Eurozone. Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft Österreich mit AA+ ein, Moody’s und Fitch adeln das Land jeweils mit der Bestnote Triple A – nicht zuletzt wegen seiner Goldreserven.

Die abenteuerliche, weil lächerlich geringe 26-Millionen-Pfund-Strafe gegen Barclays wegen der Manipulation beim Fixing des Goldpreises ist ein Witz. Die britische Financial Conduct Authority (FCA) lastete der Bank zwar an, zwischen 2004 und 2013 bei der „adäquaten Handhabung von Interessenskonflikten versagt“ zu haben, die Strafe bezieht sich aber nur auf das Goldfixing am 28. Juni 2012 und einen einzelnen Händler.

Die „Interessenkonflikte“ zwischen 2004 und 2013 werden, so wie es aussieht, nicht verfolgt. Dabei ist der in London von nur fünf Banken in einem intransparenten Verfahren zwei Mal täglich fixierte Goldpreis der Richtwert für den Goldhandel weltweit, bestimmt die Erträge von Münzhändlern, Minen und Juwelieren. Investoren und Zentralbanken bewerten mit ihm ihre Bestände.

Geringe Strafe

Außerdem beeinflusst er die Terminmärkte, an denen Lieferansprüche auf Gold gehandelt werden, allen voran die New Yorker Comex. Möglicherweise spiegelt die geringe Strafe eine gewisse Form von Staatsräson.

Schließlich fürchten westliche Notenbanken nichts mehr als einen steil steigenden Goldpreis. Dieser signalisierte ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber ihrer Geldpolitik und schürte zudem Befürchtungen, dass das Ausland auf Teile seiner in London und anderswo verwahrten Goldreserven möglicherweise keinen unmittelbaren Zugriff haben könnte.

Nur bares Gold ist wahres Gold

Nicht alles Gold, was glänzt
Eisenerz: - 17 ProzentDer Preis von Eisenerz reagiert in der Regel stark auf die konjunkturelle Entwicklung in China, dem mit Abstand größten Verbraucher dieses Rohstoffs. Er fiel im bisherigen Jahresverlauf um gut 17 Prozent auf 110 US-Dollar pro Tonne. Quelle: AP
Eine Trendumkehr ist für Eisenerz kurzfristig zwar nicht zu erwarten, die Rückgänge sollten aber bald ein Ende finden und der Preis sich oberhalb von 100 US-Dollar pro Tonne stabilisieren. Quelle: dpa-dpaweb
Kupfer: - 650 US-Dollar pro TonneDer Kupferpreis ist seit dem Jahreswechsel stetig gefallen und im März sogar massiv abgerutscht. Binnen knapp zwei Wochen gab der Kupferpreis um gut 650 US-Dollar auf weniger als 6500 US-Dollar pro Tonne nach. Dies ist das niedrigste Niveau seit Mitte 2010. Aus fundamentaler Sicht ist der starke Rückgang allerdings übertrieben. Die Postbank rechnet mittelfristig mit einer Erholung des Preisniveaus, denn neben Chinas jüngster Bestätigung seines Wachstumsziels von 7,5 Prozent, gibt es auch Anzeichen dafür, dass der Lageraufbau in China allmählich an Dynamik verliert. Quelle: Postbank  Quelle: dpa
Zudem sollte ein sinkender Lagerbestand von Kupfer an der Londoner Metallbörse (LME) der Preisentwicklung zugute kommen. „Zusammengenommen sprechen diese Faktoren dafür, dass sich im Verlauf der nächsten Monate eine Erholung des Kupferpreises einstellen sollte“, so Marco Bargel. Quelle: dpa
Nickel: + 12,5 ProzentDie Wertentwicklung von Nickel verlief in den vergangenen Wochen konträr zu den übrigen Industriemetall-Notierungen. „Seit dem Jahreswechsel kannte der Nickelpreis nur eine Richtung: aufwärts“, fasst Postbank-Analyst Marco Bargel zusammen. Kostete eine Tonne dieses Metalls Ende 2013 noch knapp 14.000 US-Dollar, liegt der aktuelle Wert bei über 16.000 US-Dollar. Quelle: REUTERS
Hinter dieser Entwicklung stehen jedoch Sondereffekte, die mit zwei der größten Nickelproduzenten, Indonesien und Russland, zusammenhängen. Die Regierung Indonesiens hat ein Verbot für Rohstoffexporte ausgesprochen. Und die Krim-Krise hat auch dazu beigetragen, den Nickelpreis in die Höhe zu treiben. Quelle: REUTERS
Gold: + zehn ProzentDer Goldpreis hat in den vergangenen Wochen eine stabile Aufwärtsbewegung gezeigt. Im Gegensatz zu den Industriemetallen hängt er allerdings weniger von konjunkturellen Faktoren ab, da nur etwa 20 Prozent der Goldnachfrage auf eine industrielle Nutzung entfallen. Vielmehr kam Gold in den letzten Wochen... Quelle: REUTERS

Etwa 68 Prozent der aktuell 3386 Tonnen schweren deutschen Goldreserven werden in London bei der Bank of England, in New York bei der dortigen Federal Reserve Bank und in Paris bei der Banque de France verwahrt. Schon 2000 und 2001 hatte die Bundesbank den Bestand in London von vormals 1440 auf 500 Tonnen reduziert – um Lagerkosten zu sparen, so die offizielle Begründung.

Während die Bundesbank für die Verwahrung in New York und Paris nichts bezahlen muss, verlangt die Bank of England 0,035 Pfund Sterling pro Barren und Nacht. Auch die jährlichen Verkäufe an das Bundesfinanzministerium zur Prägung von Goldmünzen wickelt die Bundesbank seit 2007 über London ab.

Lautlos im Tresor

Deshalb hat sich der Bestand dort weiter reduziert auf rund 440 Tonnen oder 13 Prozent des deutschen Goldschatzes. Mit der Repatriierungsaktion aus London füllte die Bundesbank lautlos und diskret die Tresorräume in der Frankfurter Zentrale.

Dokumentiert und inventarisiert lagern in Deutschland derzeit etwa 1073 Tonnen oder rund 32 Prozent vom deutschen Goldschatz. Vor über zehn Jahren waren es zeitweise gar weniger als fünf Prozent.

Was beim Altgoldverkauf zu beachten ist

Die Aufbewahrung im Ausland habe sich „historisch und marktbedingt so ergeben“, weil das Gold an diesen Handelsplätzen einst an die Bundesbank übertragen wurde. Doch mit Gold werden keine Forderungen unter Notenbanken mehr beglichen. Dieser Mechanismus zum Ausgleich von Ungleichgewichten der Zahlungsbilanzen endete 1973, als die USA den Gold-Devisen-Standard von Bretton Woods aufkündigten.

Warum also nicht das Gold, das Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg dank seiner hohen Exportüberschüsse angehäuft hat, nach Deutschland zurückholen? Sicher ist sicher.

Sicher aufbewahren

Wer einen Teil seines Geldes in Gold anlegen will, sollte es schließlich physisch besitzen und möglichst dort aufbewahren, wo es am wenigsten wahrscheinlich ist, dass es ihm weggenommen wird. Nur bares Gold ist wahres Gold.

In Großbritannien sind in einem Jahr Parlamentswahlen und in Frankreich, wo noch gut zehn Prozent der deutschen Goldreserven verwahrt werden, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der hilflose Staatspräsident François Holland das Handtuch wirft. Die EU-feindlichen Gewinner der Europawahl könnten mit ihren abenteuerlichen politischen Programmen dann auch dort mit Macht in die Parlamente drängen.

Die Zeit drängt, aber die Bundesbank nimmt sich Zeit bis 2020, um weitere 700 Tonnen Gold aus dem Ausland zu holen. Das hatte sie Anfang 2013 angekündigt.

Deutsches Gold in New York

Nur waren es im Vorjahr gerade 37 Tonnen, die aus Paris und New York nach Frankfurt geliefert wurden. Doch selbst, wenn es bis 2020 tatsächlich 700 Tonnen werden sollten, lagerte dann immer noch gut die Hälfte der Goldreserven im Ausland.

Der größte Teil des deutschen Goldes, etwa 45 Prozent, in New York. Dass die Rückholaktion von 700 Tonnen Gold sieben Jahre beanspruchen soll, ist erstaunlich.

„China konnte 1120 Tonnen am offenen Markt in einem Monat kaufen. Bedeutet das, dass Chinesen besser Flugzeuge beladen können als Deutsche", fragt Rick Rule vom kanadischen Vermögensverwalter Sprott.

Keine Trennung von Gold und Goldforderung

Sieben ästhetische Gold- und Edelmetall-Investments
SchmuckDie wahrscheinlich älteste und auch am weitesten verbreitete Art, in Gold zu investieren, ist in Schmuckform. Wer seine alten Ringe und Ketten zu Gold machen möchte, hat bei zahlreichen Juwelieren und Goldhändlern die Möglichkeit, seine Wertsachen aufwiegen und schätzen zu lassen. Das Geld gibt es zumeist bar oder per Scheck. Foto: pro aurum Quelle: Presse
BarrenWer sich sein Gold nicht um den Hals legt oder es in Form von Zahngold im Mund mit sich führt, der kann bei Goldhändlern und Banken Edelmetallbarren aus Gold, Silber, Platin oder Palladium kaufen. Bis zu einem Wert von 15.000 Euro erfolgt der Kauf anonym, darüber hinaus sind Banken, Sparkassen und Edelmetallhändler dazu verpflichtet, die Käuferpersonalien zu registrieren. Foto: pro arum Quelle: Presse
TafelbarrenDie Edelmetall-Service GmbH (ESG) bietet seit rund vier Jahren Barren zum Abbrechen an. Wie bei einer Tafel Schokolade lassen sich von 50 oder 100 Gramm schweren Barren kleine Stücke mit einem Gewicht von einem Gramm einfach abbrechen. Die ESG hat sich ihre Edelmetall-Investment Erfindung 2010 patentieren lassen: Gold-, Silber-, Platin- und Palladiumtafeln werden in der Schweiz bei Valcambi, dem größten Goldbarrenhersteller der Welt, produziert und inzwischen weltweit vertrieben. Bereits kurz nach der Markteinführung waren CombiBars rund um den Globus ein Standardprodukt wie Goldbarren oder Goldmünzen. In Deutschland erfolgt der Vertrieb des ESG-Produktes neben dem Edelmetallhandel auch über Sparkassen. Foto: Edelmetall-Service GmbH & Co. KG Quelle: Presse
Verschiedene MünzformenDer Handel mit Goldmünzen besteht aus vier Bereichen: Den Bullion Goldmünzen, die nur für die Geldanlage geprägt werden und quasi das Pendant zum Goldbarren darstellen. Dazu gehören beispielsweise der Krügerrand oder der kanadische Maple Leaf. Gedenkgoldmünzensind oft limitierte Goldmünzen, die als Sonderprägung zu Jubiläen oder Sammelserien ausgegeben werden. Dann gibt es noch die alten Umlaufgoldmünzen, die tatsächlich einmal als Zahlungsmittel dienten wie die britischen Sovereigns oder die Schweizer Goldvreneli. Den vierten Bereich machen die numismatischen Sammlermünzen aus, die beispielsweise von Münzauktionshäusern vertrieben werden. Foto: pro aurum Quelle: Presse
SammlermünzenSo gibt beispielsweise die australische Münzprägeanstalt Perth Mint jedes Jahr die Lunar-Sammlermünzen in Gold, Silber und Platin heraus. Aber auch die Bundesregierung wartet regelmäßig mit neuen, wertvollen Münzen auf. Foto: pro aurum Quelle: Presse
Die australische Münzprägeanstalt Perth Mint folgt bei ihren Sammlermünzen dem chinesischen Kalender. 2014 ist das Jahr des Pferdes, weshalb die neue Serie sich ganz dem Thema Pferd widmet. Die hier dargestellte Münze hat einen Goldgehalt von 99,99 Prozent und ist limitiert. Erhältlich ist sie in drei Größen: Die Zehntelunze kostet 182,79 Euro, die Viertelunze 424,87 Euro und die Unze 1.647,50 Euro. In der nicht-colorierten Version ist die Münze auch im Dreier-Set erhältlich - kostet dann aber stolze 2.255 Euro. Zur Münze dazu gibt es ein Echtheitszertifikat. Erhältlich ist sie ab Oktober 2014 und bestellt werden kann sie hier. Bild: Perth Mint Quelle: Presse
MünztafelnAuch die Münze, ebenfalls ein beliebtes Sammler- und Anlageobjekt, stellt die ESG seit 2012 im CombiBar-Verfahren her. Statt der üblichen Münze kaufen Anleger also Münztafeln aus Feinsilber - mit offizieller Münzzulassung auf den Cook Islands. Foto: pro aurum Quelle: Presse

Eigentlich sollte Gold eine im Bedarfsfall rasch zu liquidierende Währungsreserve sein. Mit diesem Argument hatte die Bundesbank in der Vergangenheit schließlich auch immer wieder die Verwahrung in New York, London und Paris begründet. Die Goldbestände könnten ihre Funktion als Währungsreserven dort besser erfüllen, wenn sie im Bedarfsfall in gängige Reservewährung eingetauscht werden können.

Im Falle einer Währungskrise könnte etwa das Gold in New York und London rasch in Dollar oder Pfund Sterling getauscht werden. Gut, für Paris zieht dieses Argument nach Einführung des Euro nicht mehr.

„Wenn ich persönlich Gold irgendwo in einer Goldverwahrungsstätte eingelagert hätte, es anfordere und die Antwort wäre: Ja, einen Teil schicken wir sofort, den Rest in den nächsten sieben Jahren. Ich würde die Polizei rufen“, sagt Goldkenner Rule. „Nur wen kann Deutschland zur Hilfe rufen, die Nato etwa?“

So gesehen sind die Umstände, wie Deutschland seine Goldbestände zurückverlangt, sehr nebulös. Es drängt sich zwangsläufig die Frage auf, ob das fern der Heimat verwahrte Gold dort tatsächlich komplett in physischer Form vorhanden ist. Viele Notenbanken, die Bundesbank gehört nach eigenen Angaben nicht mehr dazu, ermöglichen ausgewählten Geschäftsbanken ein lukratives Geschäft mit ihrem Gold.

Sicheres Geschäft

Die Banken leihen gegen eine minimale Gebühr Gold bei einer Zentralbank, verkaufen es am Markt und legen den Erlös verzinst an. Später kaufen sie das Gold wieder ein, um es der Zentralbank zurückzugeben – so die Theorie.

Solange der Goldpreis fällt, ist das ein narrensicheres Geschäft. Verluste drohen, sobald der Goldpreis rasant steigt – oder wenn am Markt nicht genügend Gold aufzutreiben ist, um die Gold-Schuld bei der Notenbank wieder begleichen zu können. Man kann also nur hoffen, dass solche Geschäfte in New York, London und Paris nicht auch mit treuhänderisch verwahrtem Gold anderer Notenbanken praktiziert werden.

In Arbeit
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Der Internationale Währungsfonds hat den Notenbanken vor einigen Jahren geraten, in ihren Bilanzen Gold und Goldforderungen nicht zu trennen. Dabei unterscheiden sich Goldforderungen aus verliehenem Gold in ihrer Qualität ganz erheblich von Goldeigentum.

Gold bleibt, Goldforderungen aber können Not leidend werden. Die Notenbank von Portugal etwa verlor in den Achtzigerjahren 17 Tonnen Gold, als ihre Vertragspartnerin, die US-Investmentbank Drexel Burnham, in Konkurs ging.

Wenn irgendwann das weltweite Finanz- und Währungssystem in Konkurs geht, hilft einer Notenbank aber nur das Gold im eigenen Tresor beim Aufbau einer dann allfällig neuen Währung.

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