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Inflation sabotiert Sparer Wo Ihre Ersparnisse jetzt hingehören

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Dax, Dow und Gold ins Depot

Mit Fonds von Dax und Dow profitieren

Ähnliche gilt für Fonds und Fondssparpläne. Auch sie sind bei Online-Banken besonders günstig, weil zum Beispiel der Ausgabeaufschlag – sozusagen die Kaufgebühren – bei diesen Banken entfällt. Besonders niedrige Kosten versprechen börsengehandelte Fonds, sogenannte ETFs. Sie bilden meist einen Börsenindex ab und kommen deshalb ohne Fondsmanager aus. So partizipieren Anleger an der mittel- bis langfristig stets guten Entwicklung der Börsen.

Aktien- und Fondssparpläne haben zudem den Vorteil, dass sie sehr flexibel sind. Der Sparer kann die monatliche Zahlung nach Belieben erhöhen, senken oder auch mal ausfallen lassen. Wird dringend Geld benötigt, können die Anteile auch jederzeit über die Börse verkauft werden.

Offene Immobilienfonds gelten zwar als relativ sicher und rentabel, sind aber nicht ohne Einhaltung von Fristen veräußerbar. Dafür profitieren sie von der guten Entwicklung am Immobilienmarkt.

Geschlossene Fonds sind hingegen nur für risikofreudige Anleger interessant, weil im schlimmsten Fall Totalverlust droht und oft hohe Kosten damit verbunden sind.

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Gold als Notnagel

Wer sich zudem vor der weiter steigende Inflation, Hyperinflation, Währungsreform oder massive Krisen schützen möchte, kann sich mit Gold eine Versicherung kaufen. Da Gold knapp und ewig haltbar sowie weltweit als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert und verbreitet ist, wird es nie vollständig an Wert verlieren.

Bevorzugt sollten Sparer für diesen Zweck physisches Gold in Form von Münzen oder Barren kaufen. Bis zu einem Fünftel des Gesamtvermögens in Gold sind durchaus sinnvoll. Eine Rendite gibt es allerdings nicht. Und ob der Goldpreis in den nächsten Jahren steigt und einen Verkauf mit Gewinn ermöglicht, ist keineswegs ausgemacht. Andererseits: Selbst bei steigenden Zinsen ist ein Comeback von Gold durchaus möglich. Dafür spricht zum Beispiel die anziehende Inflationsrate.

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