Lackierte Oberflächen Neue Euro-Scheine verhindern Fingerabdrücke

Die neuen Fünf- und Zehn-Euro-Scheine stellen die Polizei vor große Probleme: Auf den lackierten Oberflächen lassen sich keine Fingerabdrücke nachweisen.

So sieht der neue 10-Euro-Schein aus
Neuer 10-Euro-Schein Vorderseite Quelle: PR
Neuer 10-Euro-Schein Rückseite Quelle: PR
Hologramm 10-Euro-Schein Quelle: PR
Hologramm Portrait schief Quelle: PR
Hologramm Porträt gerade 10-Euro-Schein Quelle: PR
Erhabener Druck für Blinde 10-Euro-Schein Quelle: PR
Wasserzeichen 10-Euro-Schein Quelle: PR

Auf den neuen Fünf- und Zehn-Euroscheinen lassen sich nach einem Bericht des „Focus“ (Montag) mit herkömmlichen Methoden keine Fingerabdrücke nachweisen. Die lackierten Oberflächen der neuen Scheine zeigten kaum Abdrücke. Das Magazin beruft sich auf die Deutsche Bundesbank und mehrere Landeskriminalämter. „Der Sachverhalt ist uns bekannt“, wird ein Bundesbank-Sprecher zitiert. Mehrere Polizeibehörden hätten sich schon 2013 bei der Bank gemeldet und von den Schwierigkeiten mit dem Lack berichtet, der die Scheine eigentlich haltbarer machen soll.

Dem Bank-Sprecher zufolge arbeitet eine Bund-Länder-Gruppe der Polizei bereits „an neuen Verfahren, mit deren Hilfe Fingerabdrücke auf lackierten Banknoten kenntlich gemacht werden können“. Mit Fingerabdrücken lässt sich feststellen, ob ein Verdächtiger das Geld angefasst hat. An der Konzeption neuer Banknoten sind Polizeibehörden laut Bundesbank aus Sicherheitsgründen generell nicht beteiligt.

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