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Neue Betrugsserie Vorsicht beim mTAN-Verfahren

Eigentlich gilt Online-Banking mit dem Mobile-Tan-Verfahren als sehr sicher. Derzeit häufen sich allerdings die Betrugsfälle. Wie die Täter vorgehen.

Derzeit gibt es eine Betrugsserie, bei der vor allem Kunden der Postbank betroffen sind. Quelle: dpa/dpaweb

Wer seine Bankgeschäfte mit Hilfe des sogenannten Mobile-Tan-Verfahrens erledigt, muss vorsichtig sein. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ist eine Reihe von Betrugsfällen aufgetreten. Betroffen sind hauptsächlich Kunden der Postbank.

Eigentlich gilt das mTan-Verfahren als besonders sicher. Eine Überweisung etwa ordnet der Kunde am Computer an und bekommt im Anschluss eine Transaktionsnummer (Tan) auf sein Handy geschickt. Diese muss dann nur noch in den Computer eingegeben werden, um die Überweisung abzuschließen. Aufgrund des Zusammenspiels zwischen Computer und Handy gilt mTan als sicherer als übliche Online-Banking-Verfahren.

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Im Fall der Postbank-Kunden haben die Betrüger in deren Namen eine zusätzliche Sim-Karte fürs Handy freischalten lassen. Diese konnten die Betrüger für Überweisungen nutzen. Insgesamt ist offenbar bereits ein Schaden von rund 100.000 Euro entstanden. Sowohl die Postbank als auch die betroffenen Mobilfunkanbieter wie O2, E-Plus und T-Mobile wissen um das Problem.

O2 beispielsweise erklärte, man wolle die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen. Das Freischalten einer weiteren Sim-Karte dürfte eigentlich nur bei Vorlage eines Ausweisdokuments möglich sein. Auch die Postbank erklärte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung", sie habe ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bisher handle es sich lediglich um Einzelfälle und man sei den Kunden bei den Rückbuchungen behilflich gewesen.

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