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Ranking Auszahlpläne So zehren Sie eine hohe Summe diszipliniert auf

Auszahlpläne: So zehren Sie eine hohe Summe diszipliniert auf Quelle: Getty Images

Ihre Zinsen sind niedrig, doch helfen Auszahlpläne Anlegern, einen großen Geldbetrag sparsam aufzubrauchen. Ein Ranking zeigt die besten Angebote.

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Auszahlpläne scheinen ein wenig aus der Zeit gefallen, weil sie sich wegen der niedrigen Zinsen kaum mehr rentieren. Trotzdem nutzen Bankkunden das konservative Finanzprodukt immer noch. Der Vorteil: Damit helfen Verbraucher sich selbst oder ihren Angehörigen, Geld sparsam auszugeben. Mit einem Auszahlplan lässt sich Disziplin leicht verwirklichen.

Wie funktioniert das Instrument? Anlass ist oft eine Abfindung, Erbschaft oder Auszahlung einer Lebensversicherung. Der Kunde zahlt den erhaltenen Geldbetrag oder Teile davon bei der Bank ein. Die zahlt den Anlagebetrag dann über eine festgelegte Laufzeit von zum Beispiel fünf oder zehn Jahren in festen monatlichen Raten zurück, bis die Summe plus Zinsen restlos aufgebraucht ist. So lässt sich eine Erbschaft oder Abfindung bequem portionieren.

Sinnvoll kann das Instrument auch sein, wenn Eltern die täglichen Ausgaben des fern der Heimat studierenden Nachwuchses finanzieren. Den Kindern fließt dann von dem angelegten Geld ein monatlicher Betrag für Miete und Einkäufe zu. So kommen sie nicht in Versuchung, einen großen Teil des Geldes für ungeplante Urlaube oder andere Verlockungen zu verschwenden.

Die FMH Finanzberatung hat Auszahlpläne ausgewertet und die besten Angebote herausgefiltert.

Einmal eingerichtet, muss sich der Bankkunde keine Gedanken mehr über die Auszahlungen machen, was mühsame Rechnerei erspart sowie nervige und je nach Gebührenpraxis der Bank sogar teure einzelne Überweisungen überflüssig macht.

Der auf dem Bankkonto gespeicherte Restbetrag eines Auszahlplans wird zudem verzinst.
Das spielt aber laut Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Zeiten niedriger Zinsen kaum noch eine Rolle. „Aktuell ist es kaum möglich, mit Zinsen die Inflation auszugleichen“, sagt Finanzexperte Herbst. Das sei aber bei anderen Zinsprodukten wie Tages- oder Festgeld ähnlich. „Für monatlich fixe Zahlungen an Enkel oder andere Angehörige ergibt das Instrument nach wie vor Sinn, auch wenn es keine Rendite bringt“, sagt Herbst.

Die FMH-Finanzberatung aus Frankfurt hat daher exklusiv für die Leser der WirtschaftsWoche die Auszahlpläne von 11 Banken ausgewertet und nach den Zinsen gerankt. Diese liegen in der engen Spanne von 0,01 etwa bei der Stadtsparkasse Düsseldorf und 1,10 Prozent etwa bei der IKB. Die Angebote unterscheiden zudem nach der Mindestanlage. So richtet die Umweltbank Auszahlpläne bereits ab 3000 Euro ein, während bei der PSD Bank Berlin Brandenburg mindestens 15.000 Euro angelegt werden müssen.

Außerdem können Bankkunden Auszahlpläne abschließen, bei denen das angelegte Kapital erhalten bleibt. Das führt wegen der niedrigen Zinsen zu entsprechend mickrigen Raten. So müssen Kunden bei dieser Option schon 50.000 Euro anlegen, um auf eine monatliche Rate von überschaubaren rund 20 bis 45 Euro zu kommen.

Das FMH-Ranking listet die Monatsraten der Auszahlpläne für Anlagebeträge von 15.000 und 50.000 Euro sowie Laufzeiten von fünf und zehn Jahren auf. Einen Überblick erhalten Sie auf der nächsten Seite.

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