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Ratensparen Banksparpläne – nur sicher, oder auch gut?

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Ausgewählte Banksparpläne im Vergleich

Zehn Geldanlage-Tipps
Geld und ein Display
Ein Kugelschreiber und ein Diagramm
Eine Hand und Münzen
Sparbuch und Geldscheine
Ein Stift und ein Diagramm
Ein Kugelschreiber, Geld, ein Taschenrechner und ein Blatt Papier
Eine Lupe vergrößert das Wort Kontoauszug Quelle: dpa

Die Nürnberger Umweltbank bietet einen Banksparplan mit variablem Zins und einem Bonus, der sich je nach Laufzeitlänge erhöht. Bei diesem sogenannten UmweltSparvertrag müssen monatlich mindestens 25 Euro eingezahlt werden. Der variable Zins liegt aktuell bei 0,5 Prozent, der Bonus ist dagegen fest. Der Bonus steigt jedes Jahr und wird als Anteil der jährlichen Einzahlsumme gezahlt. Wer sein Geld 25 Jahre bei der Umweltbank anspart, bekommt im 25. Jahr 100 Prozent der eingezahlten Summe als Bonus. Anhand eines Anlagerechners kann die Verzinsung ausgerechnet werden.

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    Wer beispielsweise jeden Monat 100 Euro einzahlt und das über 25 Jahre beibehält, hat am Ende 30.000 Euro eingezahlt. Zu den mageren 2386 Euro an Zinserträgen kommt aber noch ein Bonus in Höhe von knapp 12.800 Euro. Bei einer Auszahlsumme von knapp 45.200 Euro ergibt das insgesamt einen Zins von immerhin 3,1 Prozent.

    Der Sparplan hat keine Mindestlaufzeit und eine dreimonatige Kündigungsfrist. Kosten entstehen keine, es ist lediglich ein Girokonto bei einer inländischen Bank erforderlich. Dort werden die monatlichen Sparraten abgebucht.

    VTB Direktbank

    Die Direktbanktochter der österreichischen Bank bietet den VTB Flex Sparplan. Dieser hat zwar einen festen Zins über die gesamte Laufzeit, der mit 2,5 Prozent aber vergleichsweise hoch ausfällt. Gebühren fallen keine an, allerdings ist die Mindestlaufzeit mit vier Jahren vergleichsweise lang. Erst dann kann der Anleger über das Ersparte verfügen. Die maximale Laufzeit beträgt zehn Jahre. Wer am Ende mehr sparen möchte als zunächst angenommen, kann seine monatliche Sparrate erhöhen.

    Der Sparplan der Deutschen Bank suggeriert mit seinem Namen „TopZins Sparen“ hohe Zinserträge. Allerdings handelt es sich dabei um einen Sparplan mit festem Zins. Über die gesamte Laufzeit kassiert der Sparer einen festen Zinssatz. Dieser liegt umso höher, je länger die Laufzeit gewählt wird, bei 18 Jahren sind es 2,25 Prozent, wer sich nur sieben Jahre festlegen will, muss mit einem Prozent vorlieb nehmen. Die monatliche Sparrate ist frei wählbar, mindestens 25 Euro müssen eingezahlt werden.

    Wer sich nicht zu lange festlegen will, für den fällt die Verzinsung niedriger aus als die Inflationsrate. Als Festzins-Produkt ist der Sparplan in der aktuellen Niedrigzinsphase nicht zu empfehlen, da sich der Anleger an die derzeit niedrigen Zinsen bindet und von möglichen Zinssteigerungen nicht profitieren könnte.

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