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Reich werden auf die gute Art Vermögenstipps vom Geistlichen

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Dürfen wir uns Luxusgüter kaufen?

Tipp 10: Tut Gutes und erwerbt Vermögenskultur

Hier beschäftigt sich der Autor mit der Frage, wofür wir Geld ausgeben sollten - oder eben, ob es Dinge gibt, für die wir in keinem Fall Geld ausgeben sollten. Dafür nennt der Geistliche das Spielcasino. "Ich glaube, dass das reine Spiel um Geld keinen würdigen Umgang damit darstellt." Geht es nach dem Alt-Abt sollen wir unser Geld also nicht für fragwürdige Vergnügungen einsetzen, da sonst die Kraft des Geldes zum Schaden der Welt eingesetzt würde.

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    Wichtiger und heikler scheint aber die Frage, inwiefern Luxusgüter gestattet sind. Diese seien ein Grenzfall von Vermögenskultur. Die Geschenke, die Paris Hilton ihren Hunden macht, sind demnach keine Luxusausgaben im Sinne der Demut. Eine Fürstin, die ihren geerbten Familienschmuck nur bei privaten Anlässen trägt und mit den kostbaren Diademen nicht protzt, beweise dagegen schon Demut, der Umgang mit dem Reichtum ist daher in Ordnung. Sicherlich zwei extreme Beispiele. Wie steht es daher um die Vermögenskultur, wenn sich ein wohlhabender Mensch ein neues Auto zulegt?

    Geldanlage



    "Wir sollten die Tatsache berücksichtigen, dass es durchaus gottgefällig ist, wenn wir uns in demütiger Weise an den Schönheiten der Welt und des Lebens erfreuen. Wäre dem nicht so, hätte dieses Buch keinen Sinn", schreibt der Autor. Ein gutes Essen, guter Wein, eine schöne Wohnung oder gute Kleidung gehörten in jedem Fall zu den Dingen, die ein reicher Mensch sich leisten dürfe, vor allem, wenn er seinen Reichtum durch eigene Arbeit erworben hat. Sei die Yacht dagegen ein bloßer Luxusgegenstand oder ein reines Statussymbol, werde die Sache schon zweifelhafter. Henckel von Donnersmarck rät daher: "Bleibt skeptisch gegenüber dem Luxus."

    Fazit: Insgesamt zeigt das Buch auf interessante Weise den Umgang eines Geistlichen mit Wohlstand und Reichtum auf, auch anhand von persönlichen Beispielen des Autors. Das Buch liefert viel erwartbares, aber auch einige Überraschungen. Wer allerdings einen Vermögensratgeber erwartet hat, der könnte nach der Lektüre enttäuscht sein. Vielmehr ist das Buch eine Art Management-Ratgeber zum Wirtschaften im guten Sinne.

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