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Reich werden 37 Tipps für mehr Geld

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Nicht zu viel fürs Studium sparen!

5. Don’t carry a credit card balance.
Keine Kreditkartenschulden, bitte!
Kreditkartenschulden sind besonders in den USA ein Problem, wo man von einer Kreditkartenfirma auf die nächste umschulden kann, wodurch der Berg immer größer wird. In Deutschland brauchen Sie keine Kreditkarte, höchstens als Pfand für den Mietwagen von Sixt. Für klamme Verbraucher hierzulande sind eher die Kleinkredite über ein paar Hundert Euro von boomenden Internetleihäusern ein Problem. Hier werden für den voreiligen Kauf eines Flachbildschirms effektiv schon mal rund 15 bis 20 Prozent an effektiven Jahreszinsen fällig. Warum sollen ausgerechnet Leute mit wenig Geld solche Wucherraten schultern? Richtig, das sollten sie nicht.


6. Don’t invest in high-turnover stock funds.
Hin und her macht Taschen leer.
Finger weg von Aktienfonds mit hypernervösem Management. Portfoliomanager, die oft umschichten, verursachen hohe Transaktionskosten und laufen den Trends immer ein Stück hinterher. Also: Erst nach der Anlagestrategie fragen, dann Fondsanteile kaufen.


7. Don’t fund custodial accounts if your family hopes to receive college financial aid.
Nicht zu viel fürs Studium sparen.
Ein zynischer Rat und eine harte Kostprobe des deftigen amerikanischen Finanzhumors. Soll der Staat doch fürs Studium der Kinder zahlen! Was er nicht tut, wenn die zu viel Geld auf ihrem Vormundschaftskonto liegen haben. Dabei bleibt offen, wie freigiebig die USA gegenüber Studenten wirklich sind. Alles in allem kein politisch korrekter Finanztipp, sehr unangenehmes Thema. Vielleicht nur so viel: Auch in Deutschland werden Privatvermögen und Einkommen der Studenten beim BAföG angerechnet. Deutlicher muss man wohl nicht werden, räusper.

Das sind die größten Anlegerfehler
Privatanleger machen vermeidbare Fehler Quelle: REUTERS
Mangelnde Streuung Quelle: REUTERS
Fehler 1: Mangelnde Streuung Quelle: AP
Fehler 1: Mangelnde Streuung - Gegenmittel Quelle: dpa
Fehler 2: Aktien-Picken - Befund Quelle: dpa
Fehler 2: Aktien-Picken - Folgen Quelle: dpa
Fehler 2: Aktien-Picken - Gegenmittel Quelle: dpa


8. Don’t assume the premium on your long-term-care insurance is fixed for life.
Die Garantieverzinsung ist zu niedrig.
Tja, das Problem kennen wir in Deutschland auch. Die Zuschläge auf den Garantiezins von Renten- und Lebensversicherungen schmelzen wie Eis in der Sonne des niedrigen Zinses. Das Sprachbild mag schräg sein, aber die Botschaft dürfte angekommen sein: Zusätzlich privat vorsorgen!


9. Don’t forget that a high potential return means high risk.
Viel Rendite, viel Gefahr.
Haben Sie mitbekommen, wie hoch die Renditen griechischer Staatsanleihen während der Eurokrise waren? Mehr muss man nicht sagen. Hedgefonds haben damals übrigens kräftig investiert. Aber die sind ja nicht unbedingt zu beneiden, siehe Finanztipp Nr. 4.

Deutsche Bank verliert Anschluss an US-Riesen
US-Investmentbanken profitieren von Donald Trump, die europäischen Geldhäuser schwächeln weiter. Das zeigt eine Studie der Marktforschungsfirma Coalition, die zweimal im Jahr die Ertragslage der weltgrößten Investmentbanken untersucht. Die Daten beinhalten die Erträge der Geldhäuser aus den drei wichtigsten Feldern des Investmentbanken-Geschäfts: dem Anleihehandel, dem Aktienhandel und dem sogenannten Investmentbanking, zu dem Fusionsberatung sowie das Platzieren von Aktien und Anleihen für Kunden zählt. Wie die Institute derzeit dastehen. Quelle: dpa
Auf Platz zwölf steht wie auch schon im Vorjahr die Société Générale. Das französische Institut sticht dabei allerdings mit zwei Spitzenplätzen im Wertpapiergeschäft hervor. Bei Aktienderivaten (Platz zwei) und bei Termingeschäften (Platz 3) landen die Franzosen jeweils auf dem Treppchen. Quelle: REUTERS
MIT BNP Paribas steht auch auf Platz 11 ein französisches Institut. Auch das größte Geldhaus des Landes hat sich damit im Coalition-Ranking weder verbessern, noch verschlechtern können. Das Institut hatte erst im März angekündigt, das Investmentbanking in Deutschland ausbauen zu wollen. Quelle: dpa
Den neunten Platz im Ranking teilen sich zwei Institute. Die UBS hatte die Platzierung im Vorjahr noch exklusiv inne. Doch die Schweizer zeigten sich zuletzt etwas schwächer und mussten ihre beiden dritten Plätze bei den Geschäften mit Devisen und Derivaten abtreten. Quelle: REUTERS
Teilen muss sich die UBS den neunten Platz mit der HSBC, die sich damit um einen Platz im Ranking verbessert. Das in London ansässige, aber auf Asien fokussierte Institut hatte erst im März einen Führungswechsel eingeleitet. Quelle: dpa
Einen Platz abwärts geht es für die Credit Suisse, die vom siebten auf den achten Rang abrutscht. Im Geschäft mit verbrieften Krediten und Wertpapieren verlieren die Schweizer ihren dritten Platz. Quelle: dpa
Barclays hat mit der Credit Suisse die Plätze getauscht und verbessert damit sich vom achten auf den siebten Platz. Die Briten agieren in keinem Segment herausragend, allerdings in beinah jedem Geschäftsbereich auf Top-Ten-Niveau. Quelle: dpa


10. Don’t buy a home if you think you’ll move in the next five years.
Wenn in Immobilien, dann ins Eigenheim investieren.
Richtig, denn Vermieter können zwar viele Kosten auf den Mieter überwälzen aber private Immobilienbesitzer sollten ihre Häuser oder Wohnung am besten selber nutzen. Wer sein gerade erworbenes Heim wegen eines Umzugs bald wieder verkaufen muss, zahlt bei den Kosten für Notar und Steuer drauf.


11. Don’t invest 100% in stocks — or 100% in bonds.
Nicht alles auf eine Karte setzen.
Richtig, es wäre zu riskant nur Aktien zu besitzen oder nur Anleihen. Das Geld lieber auf mehrere Säulen verteilen. Sonst ist schnell mal alles weg.

Deutsche mögen Gold, halten aber am Sparbuch fest
Fragt man die Deutschen nach attraktiven Anlageformen, sind sie sich weitgehend einig: Das Eigenheim, die betriebliche Altersvorsorge und Gold. Trotzdem setzt das Gros immer noch auf renditearme Sparbücher, Tages- und Festgeldkonten, wie das Investmentbarometer der GfK zeigt. Hier erfahren Sie, wie groß die Diskrepanz zwischen Einschätzung und Umsetzung ausfällt. Zur Studie: Seit 1999 untersucht das GfK-Investmentbarometer, wie sich Privatanleger in den USA und Europa verhalten. Für die aktuelle Studie haben die Konsumforscher im November 2016 in Deutschland, den USA, Italien, Frankreich und Großbritannien rund 5000 Menschen danach befragt, welche Finanzanlagen die Menschen besitzen und wie attraktiv sie verschiedene Sparmöglichkeiten und Finanzprodukte finden. Allein in Deutschland wurden 2000 Menschen befragt. Quelle: dpa
Rang 1: ImmobilienDie attraktivste Form der Geldanlage ist für die Deutschen die eigene Immobilie. 76 Prozent der Befragten gaben an, dass Investitionen in eine private Wohnung oder ein Haus attraktiv oder sehr attraktiv seien. De facto haben hierzulande aber nur 46 Prozent ihr Geld in eine Immobilie investiert. Auch für die Franzosen, Italiener und Briten sind Immobilien die attraktivste Form der Geldanlage. Quelle: dpa
Rang 2: Betriebliche AltersvorsorgeUm sich auf dem Altenteil nicht auf die gesetzliche Rente verlassen zu müssen, sorgen Millionen Bundesbürger vor. Die beliebteste Form: die betriebliche Altersvorsorge, auf die seit 2002 jeder Arbeitnehmer qua Gesetz Anspruch hat. Arbeitnehmer können einen Teil ihres Gehalts oder Sonderzahlungen als Beiträge in ihre betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Der Arbeitgeber wiederum legt diesen Betrag für die Arbeitnehmer an – der Arbeitnehmer spart zudem Steuern und Sozialabgaben. 42 Prozent der Befragten gab an, die betriebliche Altersvorsorge für attraktiv oder sehr attraktiv zu halten. Die Realität zeigt: Aktuell nutzt sie nicht einmal jeder Fünfte. Nur 18 Prozent sind es. Quelle: obs
Rang 3: GoldGold gilt vor allem in unsicheren Zeiten als sichere Anlageform. 38 Prozent der Deutschen finden es als Anlageform attraktiv. Allerdings sind es nur 6 Prozent, die ihr Geld wirklich in Gold anlegen – nirgendwo ist die Diskrepanz zwischen Ideal und Realität so groß. Quelle: REUTERS
Rang 4: BausparvertragDer Bausparvertrag ist insbesondere bei den Deutschen beliebt – was laut den Autoren das Bedürfnis der Deutschen nach sicheren Anlagen unterstreicht. 32 Prozent geben an, Bausparen attraktiv oder sehr attraktiv zu finden – und 29 Prozent legen ihr Geld auch wirklich so an. Quelle: dpa
Rang 5: Private RentenversicherungDie private Rentenversicherung sagt immerhin 28 Prozent der Deutschen als Form der Geldanlage zu. 21 Prozent der Befragten sorgen tatsächlich privat für ihre Rente vor. Quelle: dpa
Rang 6: Private KapitallebensversicherungDie private Kapitallebensversicherung ist eine Kombination aus Kapitalaufbau und Hinterbliebenenschutz. 21 Prozent der Befragten empfindet sie als eine attraktive Geldanlage – genauso viele legen einen Teil ihres Geldes auch dort an. Quelle: dpa


12. Don’t die without a will.
Mach' dein Testament!
Das spart den Angehörigen gehörig Ärger und rettet das Vermögen vor Erbstreitigkeiten und dem Staat. Ein Testament kann allerdings nur machen, wer fleißig gespart hat.


13. Don’t buy trip-cancellation insurance.
Keine Bagatellversicherungen!
Na ja, klingt cool, trotzdem sollten Sie zumindest beim Thema Reiseversicherung diesem Finanztipp lieber nicht folgen. Ein abgesagter Urlaub kann teuer werden, ganz zu schweigen vom Rücktransport aus dem Fernurlaub bei schwerer Krankheit oder nach Unfällen, was bei guten Reiseversicherungen unbedingt mit abgedeckt sein sollte. Oder Sie verzichten ganz auf den Urlaub. Das ist sowieso erholsamer.

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