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Schwarmfinanzierung Für wen sich Crowdinvesting lohnt

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Investieren, aber nur mit Spielgeld!

Goldene Regeln für den Vermögensaufbau
Foto eines Eigenheims im Entstehen (Baustelle) Quelle: dpa
Foto Sparbuch Quelle: Fotolia
Foto eines Pappreiters "Lebensversicherung" Quelle: Fotolia
Börsenhändler vor Anzeige eines fallenden Kurses Quelle: dpa
Bild einer Rentnerin am Meer Quelle: Fotolia
Foto einer Finanzberatung Quelle: dpa
Die alte Börsenweisheit "Nicht alle Eier in einen Korb legen" stösst derzeit an Grenzen Quelle: Marcel Stahn

Für die Plattformen sind diese Summen lukrativ – sie finanzieren sich in der Regel mit Provisionen, die sich nach der jeweiligen Finanzierungssumme richten. Was die Anbieter freut, ist für Anleger mit Risiken verbunden. Beim partiarischen Nachrangdarlehen beteiligen sich Anleger nicht am Fremdkapital, sondern am Eigenkapital. Im Erfolgsfall werden Investoren entsprechend ihrer Beteiligung am Unternehmenswert beteiligt. Das passiert entweder nach Ende der Beteiligung oder dann, wenn das Startup von einem Investor übernommen wird.

Allerdings wird nicht jede Gründung zum neuen Twitter oder Facebook. Das Darlehen wird nachrangig bedient, im Falle einer Pleite bekommt die Crowd ihr Geld also – wenn überhaupt – ganz zum Schluss. „Bei einem partiarischen Darlehen ist das Risiko des Totalverlusts hoch. Gleichzeitig sieht es für den Anleger aber auch auf der Chancenseite schlecht aus“, warnt Sandler. Dieses Missverhältnis würde allerdings oft verschwiegen, so der Bergfürst-Gründer. Forscher Beck stuft das Investment aus Anlegersicht als eine Mischung aus Lotto und Aktie ein, allerdings mit größerer Nähe zur Aktie. Allerdings: „Mit partiarischen Nachrangdarlehen, Genussscheinen oder stillen Beteiligungen haben Anleger weniger Rechte als bei Aktien“, sagt Hornuf. Mitspracherechte gäbe es beispielsweise keine.

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Fazit: Grundsätzlich ist Crowdinvesting eine schöne Sache, wenn damit junge Unternehmen und ihre Ideen gefördert werden. Wer gezielt investieren will, muss sich allerdings immer vor Augen halten, dass das Risiko des Totalverlusts bei derartigem Wagniskapital extrem hoch ist. Crowdinvesting ist keine Altersvorsorge, sondern ein gutes Investment für das sogenannte Spielgeld, was übrig ist. Anleger sollten sich selber über ihre jeweiligen Rechte informieren. "Die Beteiligungsverträge sind von Portal zu Portal unterschiedlich“, sagt Wissenschaftler Hornuf. Startups und Investoren müssten genau schauen, womit sie es zu tun haben. Wichtig ist insbesondere, nicht nur in ein Startup zu investieren, sondern sein Portfolio zu diversifizieren. Bei zehn Beteiligungen ist die Chance größer, dass ein oder zwei Erfolge dabei sind.

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